Nach seinem Wechsel zum Regionalligisten Viktoria Berlin feierte Niklas Brandt, ehemaliger Spieler des 1. FC Magdeburg, nun sein Debüt.

Von
Manuel Holscher

Berlin l Nach einer guten Leistung bei Lok Leipzig (1:0) musste er allerdings kurz nach der Halbzeit wegen einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden. „Es ist zum Glück nichts gebrochen. Ich habe am Dienstag noch eine MRT-Untersuchung, dann weiß ich genau Bescheid“, sagte Brandt, der auf der ungewohnten Position als Innenverteidiger auflief. Dort kam er nach eigener Aussage zum Einsatz, weil es einen personellen Engpass gab. „Es hat bis zur Verletzung schon gut funktioniert“, sagte er.

Dass Brandt letztendlich doch in die Regionalliga und nicht wie von ihm erhofft in die 3. Liga gewechselt ist, hat einen bestimmten Grund. „Ich hatte keine Lust mehr, weiter zu warten. In der 3. Liga hat sich nichts Passendes ergeben“, so Brandt. „Sicherlich ist es für mich ein sportlicher Rückschritt, aber dafür kann ich als gebürtiger Berliner in meinem bekannten Umfeld bleiben. Der Vertrag gilt erstmal für ein Jahr.“ Ein Wechsel zu einem Drittligisten sei im Winter eine Option.

Gespräche gab es im Sommer auch mit dem Halleschen FC, ein weiterer Ex-Verein von Brandt. „Ich hatte drei schöne Jahre in Magdeburg. Mir wäre es nach der Zeit zu schwer gefallen, wieder das rot-weiße Trikot zu tragen“, betont er.

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