Der 1. FC Magdeburg hat 0:3 (0:1) beim 1. FC Köln verloren. Dabei hielt der FCM gerade in der ersten Hälfte gut mit. Von Manuel Holscher ›

Köln l Nach dem Spiel herrschte beim 1. FC Magdeburg Ernüchterung vor. Das 0:3 war dann doch deutlicher, als sich die Mannschaft das erhofft hatte. Die Stimmen:

Michael Oenning, Trainer 1. FC Magdeburg: „Wir hatten es nach dem 0:2 direkt nach der Pause schwer. Das dritte Tor hätte nicht mehr fallen müssen und trübt den Gesamteindruck ein bisschen. Trotzdem bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft, gerade in der ersten Hälfte, zufrieden. Wir haben gezeigt, dass Potenzial im Team steckt. Wir müssen weiter an den Automatismen arbeiten. Der Weg, dass wir Fußball spielen wollen, ist alternativlos.“

Markus Anfang, Trainer 1. FC Köln: „Magdeburg hat es richtig ordentlich gemacht. Sie haben viele Zweikämpfe gewonnen und hatten in der ersten Hälfte auch eine gute Torchance. Der zweite Treffer nach der Pause hat uns gutgetan. Wir haben es dann hinten heraus gut gemacht und auch verdient gewonnen. 36 Punkte nach 17 Spielen sind doch eine gute Bilanz. Die Jungs haben sich zuletzt für ihren Aufwand belohnt. Wenn man auf die Tabelle schaut, sieht man aber auch, dass wir die Punkte brauchen.“

FCM-Abwehrchef Dennis Erdmann: „Wir haben nicht viel zugelassen. In der einen oder anderen Situation waren wir aber nicht konzentriert genug. Beim 0:2 war es glaube ich schon richtig, dass ich rangegangen bin. Wir hatten dann Pech, dass Drexler genau mit dem Kopf drankam. Der FC hat eigentlich nicht so viel auf den Platz gebracht. Am Ende treffen wieder Cordoba, Drexler und Terodde – obwohl alle drei gar nicht so auffällig waren. Ich hoffe, dass die Verletzung von Rico Preißinger nicht so schlimm ist.“

FCM-Abwehrspieler Tobias Müller: „Wir hatten in der Anfangsphase etwas Glück, da hätte es schon klingeln können. Danach haben wir es aber gut gemacht. Dann hat man glaube ich nicht gesehen, wer Tabellenzweiter und wer Vorletzter ist. Wenn wir durch Felix Lohkemper in Führung gegangen wären, hätten wir es vielleicht etwas einfacher gehabt. Beim 0:1 und 0:2 hatten wir Pech. Danach hatte Köln die Qualität, den Ball und uns laufen zu lassen.“

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