Erdmann und Preißinger ragen beim FCM heraus

Der 1. FC Magdeburg hat gegen den FC Ingolstadt beim 1:1 (1:1) spielerisch überzeugt und hätte einen Sieg verdient gehabt.

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Magdeburg l Am Ende reichte es aber nur zu einem Punkt – aus verschiedenen Gründen. Die Einzelkritik:

Tor:

Jasmin Fejzic: Der Torhüter kehrte nach der Pause im DFB-Pokal wieder zurück. Er hatte wenig zu tun, machte aber trotzdem keinen sicheren Eindruck. Den Freistoß zum 1:1, der fälschlicherweise gegeben wurde, hätte er trotzdem halten müssen. Bei harmlosen Schüssen ließ er den Ball prallen, hin und wieder fehlte ihm die Übersicht. Seine Abschläge finden oft nicht den Mitspieler. Note: 4,5 

Abwehr:

Dennis Erdmann: Bester Spieler auf dem Rasen. Als Abwehrchef hat er die Rolle gefunden, in der er am stärksten ist. Das Tor zum 1:0 erzielte er sehenswert. Note: 2

Tobias Müller: Solide Partie vom Neuzugang. Nicht ganz so stark wie zuletzt, musste dann verletzt ausgewechselt werden. Note: 3

Christopher Handke: Kam für Steffen Schäfer in die Startelf. Solide in der Defensive, seine Einwürfe in der Offensive sind eine echte Waffe. Note: 3

Mittelfeld:

Björn Rother: Im defensiven Mittelfeld behielt er den Überblick und ließ die Ingolstädter nicht zur Entfaltung kommen. War ein Auslöser der Rudelbildung, in der gleich mehrere Spieler hätten vom Platz gestellt werden müssen. Note: 3

Rico Preißinger: Der Neuzugang bot bisher seine stärkste Leistung im FCM-Trikot. Er bestimmte den Rhythmus nach vorne, leitete Angriffe ein, zeigte sich aber auch in der Defensive stark. Note: 2,5

Nils Butzen: Der Kapitän war stärker als zuletzt, defensiv ließ er nichts anbrennen. Seine Standards waren gefährlich, fast hätte er sein erstes Saisontor gefeiert. Im Spiel nach vorne fehlte manchmal die Genauigkeit. Note: 3,5

Aleksandar Ignjovski: Der bundesligaerfahrene Mittelfeldspieler war defensiv sehr präsent, offensiv aber wie zuletzt noch zu harmlos. Note: 3

Sturm:

Philip Türpitz: Bei Türpitz ist der Knoten in der 2. Liga noch nicht geplatzt. Er kann seine Stärken im Dreiersturm noch nicht so ausspielen wie in der 3. Liga. Note: 4

Marcel Costly: Erst auf der linken Seite im Dreiersturm, dann auf der rechten Seite. Costly war mutiger und in der Offensive gefährlicher als zuletzt. Es war für ihn ein Schritt nach vorne. Note: 3,5

Christian Beck: Er hätte einen Elfmeter bekommen müssen, außerdem hatte er Pech, als er beim vermeintlichen 1:0 im Abseits stand. Wie immer bemüht, nach der Pause hing der Mittelstürmer dann etwas in der Luft. Note: 3,5

Auswechslungen:

Steffen Schäfer: Er kam in der 69. Minute für den verletzten Müller und agierte solide. Note: 3

Michel Niemeyer kam für Costly (79.) und Mergim Berisha für Beck (85.).

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