Neben den Punkten verlor der 1. FC Magdeburg mit Christian Beck und Michel Niemeer zwei Spieler durch Verletzung.

Von
Thomas Juschus

Thomas Juschus
Rostock l Die beste Nachricht hatte Christian Beck nach dem Spiel parat. „Es bringt nichts, wenn man nur mit halber Kraft spielen kann. Mein Oberschenkel war total fest – es ist aber nur ein ,Pferdekuss‘“, erklärte der Stürmer des 1. FC Magdeburg seine Auswechselung in der 55. Minute. Während es Kollege Michel Niemeyer knapp 20 Minuten später ebenfalls am Oberschenkel wohl etwas schlimmer erwischte (Trainer Jens Härtel: „Für ihn wird es eng bis Zwickau.“), kann Beck voraussichtlich am Sonnabend im Heimspiel gegen den FSV wohl beim FCM mitwirken – zumindest das stimmte den 29-Jährigen wieder etwas zuversichtlicher, der ansonsten einen gebrauchten Tag im Ostseestadion erwischte und letztlich von der Bank miterleben musste, wie der FCM 0:1 verlor.

In der ersten Halbzeit lief das Spiel am achtfachen Saison-Torschützen komplett vorbei. Mit der Hereinnahme von Julius Düker (55. Minute) war der FCM deutlich besser im Spiel, produzierte Chancen fast im Minutentakt. Allein Düker hatte zwei Top-Gelegenheiten zum Ausgleich. „Wir haben es alle mitbekommen: Die erste Halbzeit war gar nicht unsere, da sind wir viel zu ängstlich aufgetreten. Wir haben uns dann in der Pause nochmal besprochen und gepusht. Es war eine gute zweite Hälfte, ein Punkt wäre verdient gewesen. Wir hatten viele Chancen, leider hat das Tor gefehlt“, erklärte Beck die Niederlage. Gegen Zwickau kann er nach überstandender Prellung dann wieder auf Torejagd gehen – mit voller Kraft.

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