Von Manuel Holscher ›

Für Manfred Osei Kwadwo war das 3:1 des 1. FC Magdeburg besonders. Erstmals traf der Offensivspieler in einem Pflichtspiel für den FCM.

Meppen l Über diesen Gratulanten freute sich Manfred Osei Kwadwo ganz besonders. Nach dem 3:1 in Meppen, zu dem Kwadwo zwei Tore beisteuerte, wartete vor der Kabine der auf Krücken stehende Sirlord Conteh.

Kwadwo widmet seine Tore Conteh

Der Offensivspieler verletzte sich in der 43. Minute, musste dann ins Krankenhaus gebracht werden. Doch Conteh ließ es sich nicht nehmen, seinem Freund „Manni“, wie Kwadwo genannt wird, zu beglückwünschen. Der doppelte Torschütze war gerührt: „Ich habe Sirlord beide Treffer gewidmet.“

Freud und Leid lagen allerdings eng beieinander: Denn nach der Verletzung von Conteh war es ausgerechnet Kwadwo, der für ihn eingewechselt wurde – und dann zum Matchwinner avancierte.

Kwadwo setzt Tipps von Franz um

Für den 24-Jährige waren es besondere Tore – es waren schließlich seine ersten Pflichtspieltreffer im FCM-Trikot. „Sportchef Maik Franz hat zuletzt zu mir gesagt, dass ich häufiger mal schießen soll. Das habe ich jetzt gemacht und wurde belohnt“, freute er sich. Dass Meppens Torhüter Eric Domaschke seinen Anteil am zweiten Treffer hatte – geschenkt.

Was viel wichtiger war: Für Kwadwo endete eine Leidenszeit. In der vergangenen Saison kam er unter den Ex-Trainern Jens Härtel und Michael Oenning kaum zum Zug, nur drei Kurzeinsätze standen zu Buche.

Krämer schenkt Vertrauen

Stefan Krämer hingegen schenkt dem Offensivspieler Vertrauen. „Es war wie eine Befreiung. Wir haben alles gegeben – für unseren ersten Sieg und für Sirlord“, sagte Kwadwo – und umarmte nach dem Spiel seinen Freund Sirlord Conteh.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere