• Mit einem weiteren Sieg will der 1. FC Magdeburg seine Erfolgsserie ausbauen. Werder Bremen II gilt aber als spielstark.

Von
Thomas Juschus

Magdeburg l Vier Siege in Serie in der 3. Liga, dazu der 2:0-Erfolg gegen Bundesligist FC Augsburg im DFB-Pokal – es läuft derzeit beim 1. FC Magdeburg. Von den Erfolgsserien der Vergangenheit – zwischen dem 20. November 2000 und dem 18. April 2001 gab es sogar 13 Punktspiel-Siege hintereinander mit 45:10 Toren – ist der FCM 2017/18 zwar noch ein gutes Stück entfernt, doch gegen Werder Bremen II (MDCC-Arena, Sonnabend, 14 Uhr, live auf telekom.de) will der Club natürlich den nächsten Schritt machen. Gutes Omen: Bisher hat der FCM gegen Werder in der 3. Liga nicht verloren, vergangene Saison mit 2:0 und auswärts 1:0 gewonnen.

Mit der U23 von Werder Bremen kommt eine der spielstärksten Gegner der 3. Liga nach Magdeburg. Die Mannschaft um den ehemaligen Bundesliga-Profi Levent Aycicek ist wie der FCM ebenfalls stark aus den Startlöchern gekommen, ist im Gegensatz zum FCM sogar noch ungeschlagen.

In der Vergangenheit tat sich der FCM gegen defensiv eingestellte Gegner schwerer. Also sollte der Spielstil der Grün-Weißen dem FCM liegen, oder? „Es liegt immer an der Mannschaft und daran, wie wach wir sind. Wir haben hier auch schon Probleme gehabt gegen spielstarke Mannschaften. Wir müssen dranbleiben und dürfen nicht nachlassen – es liegt an uns“, sagte Trainer Jens Härtel am Donnerstag auf der obligatorischen Pressekonferenz. „Wenn wir denken, hier kommt eine U-23-Mannschaft, dann können wir ganz böse auf die Nase fallen. Werder hat Spielfreude und Selbstvertrauen – da müssen wir auf der Hut sein. Aber es gibt immer wieder Möglichkeiten, ihnen Mühe zu bereiten – das wird unser Plan sein“, sagte Härtel.

Bis auf Brunst und Laprevotte alle fit

Bis auf Alexander Brunst (Außenbandriss) und Charles-Elie Laprevotte (Mittelfußbruch) dürften alle Akteure zur Verfügung stehen. Tobias Schwede, der nach seinem Wechsel 2016 zum FCM mit dem Kapitel Werder Bremen längst abgeschlossen hat, hat Härtels Matchplan schon verinnerlicht: „Wir müssen gierig und hungrig bleiben und den Gegner früh pressen.“

 

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