Der Drittligist 1. FC Magdeburg hat beim 1:1 (1:1) in Paderborn die Chance verpasst, auf den zweiten Tabellenplatz zu klettern.

Magdeburg l Nach dem 1:1 in Paderborn war FCM-Trainer Jens HĂ€rtel nicht unzufrieden „Wir haben gut begonnen. Beide Mannschaften haben dann ein sehr intensives Spiel mit vielen ZweikĂ€mpfen gezeigt. Unter dem Strich können wir mit dem 1:1 leben, auch wenn wir hergefahren sind, um drei Punkte zu holen“, sagte er.

Paderborn mit Riesenchance

Dass es am Ende auch gar kein ZĂ€hler hĂ€tte sein können, war dem Coach bewusst. Der Grund hierfĂŒr war eine Szene in der 85. Minute, als der eingewechselte Roope Riski den Magdeburger TorhĂŒter Leopold Zingerle tunnelte, der Ball dann aber von Christopher Handke gerade noch vor der Linie geklĂ€rt wurde.

Auf der anderen Seite hatten die GĂ€ste vor 6244 Zuschauern Chancen durch Florian Kath (5.) und Nico Hammann (34.). HĂ€rtel Ă€rgerte sich, dass seine Mannschaft so schnell nach der zu diesem Zeitpunkt verdienten FĂŒhrung durch Tarek Chahed (17.), der fĂŒr Manuel Farrona Pulido in der Startformation stand, den Ausgleich hinnehmen musste. Und dann noch durch Christian Beck, dem nach einem Freistoß per Kopf ein Eigentor unterlief (21.). „NatĂŒrlich ist es Ă€rgerlich, dass wir die FĂŒhrung so leicht hergegeben haben. Das Foul vor dem Freistoß war unnötig. Christian konnte in der Situation nicht viel machen“, sagte HĂ€rtel.

HĂ€rtel nimmt Beck in den Arm

Nach der Auswechslung von Beck in der 78. Minute nahm der Coach seinen Top-TorjĂ€ger in den Arm und sprach mit ihm. „Das hatte aber weniger mit dem Eigentor zu tun. Es ging darum, dass es fĂŒr ihn nicht so einfach war, weil er nicht richtig im Spiel war.“ Beck selber war bedient. „Den mache ich so bestimmt nie wieder. Da hat kein Blatt mehr unter die Latte gepasst. Ich muss in der Situation hingehen, will den Ball klĂ€ren. Dann ist es natĂŒrlich umso bitterer, dass er ins eigene Tor geht“, sagte er. „Aber so ist halt der Fußball. Wir mĂŒssen uns jetzt den Mund abputzen und weitermachen.“

Besser lief es fĂŒr Chahed, der mit seinem FĂŒhrungstor Werbung in eigener Sache machte. „Das war ein Spiel, das Tarek lag, weil viel gelaufen wurde. Ein paar Flanken von ihm sind nicht so gut gekommen. Es war aber auch nicht einfach, weil wir im Training nur auf Kunstrasen waren“, sagte HĂ€rtel. Am Sonnabend (14 Uhr) empfĂ€ngt der FCM den VfL OsnabrĂŒck zum Spitzenspiel.

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