Die Null steht beim 1. FC Magdeburg seit drei Spielen – auch dank Christopher Handke.

Magdeburg l Christopher Handke hat beim 1. FC Magdeburg festgespielt. Der 27-jährige Verteidiger hat sich mit guten Leistungen wieder einen Stammplatz erkämpft und spricht vor dem Hinrunden-Finale bei den Sportfreunden Lotte im Stichwort-Interview über Schwächen, Zukunft und seine Glatze.

Hinrunde 2016/17: „Es ist fast optimal für uns gelaufen. Trotz des schlechten Saisonstarts haben wir noch das Bestmögliche herausgeholt. Wir sind mehr als zufrieden, geben aber weiter Gas. Jetzt haben wir 30 Punkte auf dem Konto – zum Ende der Hinrunde sind aber auch 33 Punkte möglich.“

Weihnachtsurlaub: „Natürlich ist die Pause etwas schade, weil wir gerade einen Lauf haben. Ich freue mich aber darauf, weil ich mich seit dem Spiel gegen Halle mit einer Leistenzerrung herumplage. Ich werde die freie Zeit bei meine Familie in Bad Frankenhausen verbringen.“

2. Bundesliga: „Das ist ein Traum.“

1. FC Magdeburg: „Ich habe mich ein bisschen verliebt in den Verein und die Stadt und fühle mich hier pudelwohl.“

Jens Härtel: „Ein sehr kritischer Trainer, bringt uns aber alle mit seiner Art weiter. Er hat auch mich auf das nächste Level gehoben. Ab und zu würde ich mir mal eine Streicheleinheit wünschen.“ (lacht)

Innenverteidiger: „In die Rolle bin ich ein bisschen reingerutscht, ich war zu Beginn meiner Laufbahn eher im Mittelfeld zu Hause. Irgendwann haben mich die Trainer nach hinten gestellt und das hat ganz gut geklappt. Inzwischen ist es definitiv meine Lieblingsposition.“

Stärken: „Mein Kopfballspiel ist ganz gut, auch am Mann im Zweikampf habe ich meine Stärken.“

Schwächen: „Ich denke, dass ich mich auch als einer der eher etwas älteren Spieler definitiv noch verbessern kann – im Spielaufbau ist definitiv Luft nach oben. Das fordert auch der Trainer Tag für Tag im Training.“

Zukunft: „Ich möchte erfolgreich mit Magdeburg spielen und würde schon gern über diese Saison hinaus beim FCM bleiben. Auch längerfristig. Im Fußball geht es aber manchmal schnell, deshalb sollte man sich immer ein Türchen offen halten.“

Heimat: „Ist für mich sehr wichtig. Bei meiner Familie und den Freunden in Bad Frankenhausen finde ich immer Rückhalt und kann mich auch mal zurückziehen. Magdeburg ist meine zweite Heimat geworden, Erfurt ist für mich ein bisschen in den Hintergrund gerückt, obwohl ich dort sieben Jahre verbracht habe.“

Weihnachtswunschzettel: „Ich hoffe, dass wir den jetzigen Schwung in die Rückrunde mitnehmen können. Privat möchte ich gesund bleiben.“

Basecaps: „Das hat sich über die Jahre so entwickelt und ist inzwischen ein Accessoire, ohne das ich nicht mehr aus dem Haus gehe und an dem mich fast jeder erkennt. Fast ein dutzend Kappen habe ich zu Hause. Die Glatze ist inzwischen ein bisschen Glücksbringer geworden und wird vor jedem Spiel frisch rasiert.“

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