Von Hans-Joachim Malli

Stritten der 1. FC Magdeburg und der VfL Osnabrück im Frühjahr 2007 noch um den Zweitligaaufstieg, könnten die Vorzeichen vor dem zehnten Aufeinandertreffen der beiden Klubs am Sonntag (14 Uhr/MDCC Arena, live im MDR) unterschiedlicher nicht sein.

Während die Elbestädter erneut aussichtsreich um den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga spielen, ist der VfL nach der Derbyniederlage zuletzt gegen Preußen Münster noch längst nicht aller Aufstiegssorgen ledig.

Das Hinspiel im Oktober gewannen die Blau-Weißen an der Bremer Brücke nach schnellen Toren von Björn Rother und Philip Türpitz mit 2:0. Interesse an Casino Spiele ? Jetzt Platinum Play Slots spielen .

Es war der (misslungene) Einstand von Neutrainer Daniel Thioune an einem Freitag, dem 13..

In den bisherigen neun Vergleichen zwischen den Elbestädtern und den Lila-Weißen hat der FCM mit 3:2-Siegen in der 3. Liga und 2:1-Erfolgen, dazu einem Remis, in der Regionalliga die Nase vorn. In Magdeburg selbst gab es für den VfL bis dato noch überhaupt nichts zu holen – noch nicht mal ein Tor hat Osnabrück in den beiden Duellen der alten Regionalliga Nord (2001 und 2006, jeweils 0:2) und den zwei Spielen in der 3. Liga (2015 und 2017, jeweils 0:3) erzielt.

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Zusätzlichen Auftrieb bekommen die Gastgeber durch den 1:0-Erfolg im Landespokal am Mittwochabend beim ungeliebten Ligakonkurrenten Hallescher FC. Dabei drehte Trainer Jens Härtel kräftig das Rotationskarussell, veränderte die Startformation im Vergleich zum letzten Ligaspiel auf gleich acht Positionen. Das Tor des Abends erzielte Julius Düker kurz vor der Pause mit einem sehenswerten Lupfer.

Die Gründe für das bislang starke Abschneiden der Härtel-Truppe sind schnell erklärt. So bewiesen die Verantwortlichen bei der Kaderzusammenstellung im Sommer ein glückliches Händchen. Türpitz, Rother, dazu Dennis Erdmann und Steffen Schäfer und zuletzt Florian Pick wurden Stammspieler, überspielten lange Verletzungspausen von Felix Schiller, Tarek Chahed und Michel Niemeyer – sowie die anfängliche Torflaute von Topscorer Christian Beck.

( Weiterlesen: VfL in Erfurt am Mittwoch)

Der Torschützenkönig der Vorjahressaison schwimmt derzeit wieder auf einer Erfolgswelle. Gerade 30 geworden, trifft Beck wieder, wie er will, wurde gerade zum zweiten Mal innerhalb eines Vierteljahres „ARD-Torschütze des Monats“, belegte in der Jahreswertung 2017 hinter Lukas Podolski den zweiten Platz. Nicht genug, sieht der gebürtige Erfurter, dessen Vertrag kurz nach Saisonbeginn bis 2020 verlängert wurde, erstmals auch Vaterfreuden entgegen

Ein Plus der Sachsen-Anhalter ist auch deren Mentalität. Nach Niederlagen folgten Serien mit sechs, vier und fünf Siegen am Stück. Nur zu Beginn der Rückrunde stotterte der Motor zeitweise bedenklich, verloren die Blau-Weißen bei Schlusslicht Rot-Weiß Erfurt (1:3), den Würzburger Kickers (0:1) und bei Hansa Rostock (0:1). Inzwischen haben sich die Beck & Co wieder gefangen, schenkten zuletzt Aalen ein halbes Dutzend Tore ein und feierten damit ihren bislang höchsten Drittligasieg (6:1).

Eine Bank sind die Fans. Über 17000 Heimbesucher sind mit Abstand Topwert in der 3. Liga. Auch auswärts sind sie eine Macht. Dem Testspiel im Winter bei der U 23 des englischen Zweitligisten Bolton Wanderers (3:2) wohnten über 1000 FCM-Fans bei. Zum Spiel bei Werder Bremen II begleiteten 4200 Anhänger das Härtel-Team. In den nächsten zwei Jahren will die Landeshauptstadt als Stadionbesitzer die Magdeburger Arena zweitligatauglich machen und auf 30000 Plätze, darunter eine von den Fans seit Langem geforderte Stehplatztribüne mit 13000 Plätzen, umbauen. In diesem Zuge soll dann auch das ungeliebte Hüpfverbot für die Fans, das nach Statikproblemen der alten Tribüne ausgesprochen worden ist, wieder fallen.

Wichtig ist jedoch auf dem Platz. Das wissen auch der umtriebige Geschäftsführer Mario Kallnik und Coach Härtel, dessen Vertrag vor kurzem bis 2019 mit einer Option im Erfolgsfall bis 2020 verlängert wurde. So lautet denn auch Härtels kurze Ansage für die Restsaison: „Wir müssen weiter kontinuierlich punkten und schauen dabei zuerst auf uns.“

Quelle: https://www.noz.de

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