Die besten Spiele des FC Magdeburg aller Zeiten
Der FC Magdeburg hat in seiner relativ kurzen Geschichte bereits alles gesehen: Vom schnellen Anstieg auf die oberen Plätze des ostdeutschen und europäischen Fußballs bis hin zu den quälenden Jahren in den unteren Ligen nach der Wiedervereinigung. Aber jetzt ist der Club zurück im Profifußball und der Stolz des einst so herausragenden Clubs ist wiederhergestellt.

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Magdeburgs Teilnahme in der 3. Liga bedeutet nicht nur das Bestehen gegen eine stärkere Konkurrenz, sondern auch das Spielen im DFB-Pokal und im Fernsehen wieder gesehen zu werden; es bedeutet außerdem, dass Sie jetzt bei den besten deutschen Online Sportwetten auf den Club wetten können.

Da sich der Club nun im Aufstieg befindet, wollen wir die besten Spiele in der Geschichte des FC Magdeburgs noch einmal aufleben lassen, die loyale Fans (und Wetter) niemals wieder vergessen werden.
13. Juni 1964: Magdeburg 3-2 SC Leipzig
Die bemerkenswerteste Meisterleistung Magdeburgs in ihrer Geschichte ist der Gewinn aller sieben FDGB-Pokal-Finale (der höchste Pokalwettbewerb im DDR-Fußball), zu denen sie angetreten sind. Diese beeindruckende Serie begann für den FCM nach Abschluss der DDR-Oberliga-Saison 1963/64 auf dem 11. Platz als großer Außenseiter gegen den Drittplatzierten SC Leipzig.

In einem heißen Finale mit Temperaturen um die 40 °C auf dem Spielfeld begann Leipzig wie erwartet sehr stark und schnell und führte nach den ersten 37 Minuten mit 2:0. Aber Joachim Walter erzielte noch vor der Halbzeit das erste Gegentor und sorgte dann in der 74. Minute für den Ausgleich. In der Nachspielzeit ermöglichte eine schlechte Abwehr dem Spieler Herman Stöcker ein Tor zu erzielen und verschaffte Magdeburg so den ersten FDGB-Pokaltitel.
8. Mai 1974: Magdeburg 2-0 AC Mailand
Nachdem man NAC Breda, Banik Ostrava, Beroe Stara Sagora und Sporting Lissabon schlagen konnte, fand sich Magdeburg im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1973/74 wieder. Der Gegner im Feijenoord-Stadion in Rotterdam war der Titelverteidiger Mailand.

 

Kurz vor der Halbzeit sorgte ein Eigentor von Mailands Enrico Lanzi für die 1:0-Führung des FCM. Dieser Spielstand hielt bis 25 Minuten vor Spielende, als Wolfgang Seguin in den Strafraum dribbelte und mit einem Hammerschuss das zweite und entscheidende Tor erzielte. Als erste ostdeutsche Mannschaft, die ein europäisches Turnier gewinnen konnte, wurde Magdeburg so zur ewigen Antwort in den Kneipen auf eine Quizfrage unter Fußballfans.
11. Februar 1977: Schalke 1-3 Magdeburg
Der FCM musste in den Siebzigerjahren gegen einige der besten Mannschaften in Europa antreten. Und in der zweiten Runde des UEFA Cups 1977/78 zog man das Los gegen den Vizemeister der Bundesliga dieser Saison und zwar gegen Schalke. Angesichts der Tatsache, dass die Königsblauen zu diesem Zeitpunkt in ihrer uneinnehmbaren Festung spielten (dem Parkstadion), waren die Meisten der Meinung, dass Magdeburg zur Wahrung seiner Chancen unbedingt einen Heimsieg erspielen müsste.

Und genau das geschah, als der FCM auf dem heimischen Rasen mit 4:2 gewann. Aber auch im Rückspiel konnte man einen 1:3 Sieg für sich erspielen, was vorher wirklich niemand für möglich hielt und was zum größten Teil den zwei Toren von Jürgen Pommerenke zu verdanken war. Der Gewinn markierte Schalkes einzige Niederlage im europäischen Wettbewerb während ihrer berühmten Phase.
1. November 2000: Magdeburg 1-1 (4-2 n. E.) Bayern München
Die Neunzigerjahre waren eine dunkle Zeit für den FCM, da sowohl ihre Position in den Rängen des deutschen Fußballs als auch ihre Präsenz in dieser Dekade rapide abnahmen. Das machte die Saison 2000/01 für die Fans nur noch süßer, die während eines dominierenden Laufs zum NOFV-Oberliga Süd-Titel und eines magischen Laufs beim DFB-Pokal 120 Tore bejubeln konnten.

 

Nach einem verstörenden 5:2 gegen den Erstligisten FC Köln in der ersten Runde erhielt Magdeburg den Auftrag, gegen den Pokalgewinner Bayern München anzutreten. Bei diesem Spiel im Ernst-Grube-Stadion konnte man es kaum glauben, als Adolphus Ofodile in der 66. Minute dem Gastgeber zur 1:0 Führung verhalf. Aber nur wenige Minuten später erzielte Hasan Salihamidžić für Bayern den Ausgleich. Im Elfmeterschießen konnte der FCM dann auf wundersame Weise mit 4:2 den Sieg für sich verbuchen, gewann danach gegen den Karlsruher SC und landete im Viertelfinale.
31. Mai 2015: Kickers Offenbach 1-3 Magdeburg
Als Tabellenzweiter das vorherige Jahr abschließend, konnte der FC Magdeburg die Luft der 3. Liga schon riechen und machte sich den Aufstieg zum kompromisslosen Ziel für die Saison 2014/15. Dank des neuen Trainers Jens Härtel und einer Reihe von Neuverpflichtungen, mit denen die Mannschaft von der Erfahrung erfahrener Spieler profitieren konnte, gewann Magdeburg die Regionalliga Nordost und somit einen Platz in der Aufstiegsrunde.

 

Ihr Gegner war der Regionalliga Südwest-Meister Kickers Offenbach. Im Heimspiel gewann Magdeburg das erste Spiel mit 1:0. In Offenbach sorgten die Kickers frühzeitig für einen Ausgleich des Gesamtergebnisses. Aber Magdeburg konterte in weniger als 25 Minuten fast widerstandslos mit drei Toren, was ihnen seit der Wiedervereinigung erstmals den Aufstieg zum professionellen Vollzeitfußball ermöglichte.