Der 1. FC Magdeburg tritt im Landespokal-Viertelfinale beim HFC an. Der Weg dorthin war für Blau-Weiß aber schwerer als erwartet.

Von
Manuel Holscher

Magdeburg l „Das war ein Pokalspiel, wie man es sich als höherklassige Mannschaft nicht vorstellt“, sagte FCM-Trainer Jens Härtel nach dem knappen 2:1 (1:1) am Sonnabend im Achtelfinale beim Landesligisten SC Naumburg. „Durch eine Unaufmerksamkeit haben wir uns selbst in Bedrängnis gebracht.“

Nach der Führung durch Felix Lohkemper (19.) war die FCM-Defensive nur fünf Minuten später nicht auf der Höhe. Davon profitierte Steven Krumbholz und traf zum 1:1. „Ich kann der Mannschaft gar keinen Riesenvorwurf machen. Wir hatten genügend Chancen, um die Partie deutlicher für uns zu entscheiden“, so Härtel. Gefeierter Spieler war vor 2100 Zuschauern Naumburgs Torhüter Karsten Winckelmann, der gleich mehrfach rettete.

Der FCM, bei dem wie erwartet viele Spieler aufliefen, die zuletzt nicht so viel Spielzeit bekamen, hatte Chancen durch André Hainault (11.), Andreas Ludwig (13.), Lohkemper (27./62.), Julius Düker (45.) und Florian Pick (55.).

Dem eingewechselten Christian Beck (74.) verdankte der Club dann den knappen Erfolg beim Landesligisten, der sich bis zum Schluss gegen die Niederlage stemmte. „Christian war im entscheidenden Moment da und schießt die wichtigen Tore. Das war wichtig für ihn“, sagte Maik Franz, Assistent der FCM-Geschäftsführung. Der Torjäger stellte klar, dass die Partie alles andere als super war. „Wichtig ist, dass wir weiter sind“, sagte er. Die Pokalpartie in Halle findet wahrscheinlich erst im kommenden Jahr statt.

SC Naumburg: Winckelmann – Dagnono, Ajo, Schulze, Hanisch, Döring, Yaou (46. Keita), Hoffrichter (57. Villmann), Luczynski, Proschwitz (69. Pieper), Krumbholz

FCM: Seidel – Schiller, Weil, Hainault (65. Niemeyer) – Sowislo, Laprevotte (65. Beck) – Chahed, Ludwig, Pick (65. Schwede) – Lohkemper, Düker

Schiedsrichter: Enkelmann (Blankenburg). Zuschauer: 2100. Tore: 0:1 Lohkemper (19.), 1:1 Krumbholz (24.), 1:2 Beck (74.)

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