Autor: Thomas Juschus
Innenverteidiger Felix Schiller nach Achillessehnen-Operation zurück in Magdeburg

Magdeburg l Seit Montagabend ist FCM-Innenverteidiger Felix Schiller (25) zurück in Magdeburg. Wie es nach dem Riss der linken Achillessehne die kommenden Monate für ihn weitergeht, darüber sprach Volksstimme-Redakteur Thomas Juschus mit Schiller.

Wie geht es Ihnen drei Tage nach Ihrer Operation?

Ich komme gerade aus der Wanne und bin erstmal froh, wieder in Magdeburg zu sein und freue mich auf die eigenen vier Wände.

Die nächsten Tage ist Ruhe angesagt, oder?

Ja, ich werde zu Hause behandelt. Unser Physiotherpeut Sebastian Wiedon war gerade schon hier und hat eine Lymphdrainage vorgenommen.

Wie geht es Ihnen mental?

Ich glaube, so richtig habe ich den Unfall noch nicht begriffen. Erstmal war der Schock da, dann hatte ich sehr viele Genesungswünsche und jetzt den Transport. Aber die nächsten Tage, wenn ich Zeit habe, darüber nachzudenken, wird es vielleicht auch mental ein bisschen schwierig für mich.

Haben Sie auf dem Platz gleich gespürt: Da ist was kaputt?

Ich habe auf dem Feld sofort gewusst, da ist was gerissen. Ich wusste nicht genau was, aber so einen Schmerz hatte ich noch nie.

Haben Sie sich einen Plan für das Comeback zurechtgelegt? Ich möchte keinen Plan machen, um mir keinen Druck zu machen. Das Risiko, dass die Sehne im ersten Jahr erneut reißt, ist relativ groß. Der Verein hat mit Zeit zugesichert. Ich werde ehrgeizig in der Reha arbeiten, aber Schritt für Schritt.

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