Marius Sowislo war zufrieden. Mit dem Abpfiff des Spiels in Lotte sicherte sich der 1. FC Magdeburg den Drittliga-Meistertitel.

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Magdeburg l Für den Kapitän waren es die letzten Punktspielmomente seiner Karriere, die er nach dem Landespokalfinale gegen Stendal endgültig beenden wird.

Keine Wehmut bei Sowislo

Von Wehmut war bei ihm aber nicht viel zu spüren. „Ich habe die vergangenen Wochen sehr genossen. Je länger die Saison ging und je mehr Erfolge wir gefeiert hatten, desto mehr wurde mir klar, dass es genau der richtige Zeitpunkt ist, die Karriere zu beenden“, betonte er. „Ich hätte keinen schöneren Abschluss bekommen können. Angefangen vom Spiel gegen Chemnitz, als alles perfekt lief. Für mich persönlich war es genial.“

Der Meistertitel zum Abschluss der Saison hat für Sowislo noch mal eine ganz wichtige Bedeutung. „Wir sind vielleicht keine goldene Generation, aber sicherlich eine besondere Generation. Wenn wir uns in ein paar Jahren sehen, wird man sich immer sagen können, dass die 2018er gut zusammengepasst haben“, sagte er.

Ein klarer Plan für die Zukunft

Der 35-Jährige hat auch einen klaren Plan, wie es jetzt weitergeht. Parallel zu seiner Laufbahn hat er sich in den vergangenen Jahren eine Firma, ein Sportlernetzwerk, aufgebaut. Um diese Firma wird er sich weiterhin intensiv kümmern. „Jeder weiß auch, dass ich dem FCM sehr verbunden bin. Fakt ist, dass ich nicht im Verein, aber am Verein arbeiten werde. Was es genau sein wird, kann ich noch nicht sagen“, betonte er. „Feststeht aber auch, dass ich auf jeden Fall in Magdeburg bleibe.“

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