Katastrophen-Sonntag für den 1. FC Magdeburg! Nach dem 1:2 (0:0) gegen Jahn Regensburg rutscht der Klub vom Aufstiegs- auf den Relegationsplatz – hat nur noch einen Punkt Polster auf Rang vier. Doch für 19 627 Fans war eine Erkenntnis besonders ernüchternd: In dieser Form kann der Zweitliga-Aufstieg kein Thema mehr sein.

Aufwachen, FCM! Wie kann es sein, dass Steffen Puttkammer (28), der Spieler mit der unsichersten Zukunftsprognose in Magdeburg, mutigster, torgefährlichster und aktivster Kicker ist. Kein Wunder, dass ausgerechnet der aussortierte Abwehrchef das 1:0 (62.) machte.

Wie kann es sein, dass trotz „vorhandener Grundtugenden“ (so Trainer Härtel) ein sicherer Sieg verschenkt wird? Der FCM bekommt die Aufstiegs-Flatter!

Beim 1:1 (64. Saller) steht der FCM wie eine Schülermannschaft mit elf Mann im eigenen Strafraum, als hätte sie noch nie was von Rückraum gehört. Beim 1:2 (72.) wieder kollektiver Sekundenschlaf. Torschütze Thommy hämmert das Ding unbedrängt volley rein.

Das Nervenflattern ist auch im Angriff zu spüren. Puttkammer (34., 35., 67.), Beck (65., 66., 90.) haben genügend Chancen, um den Ausgleich oder den Sieg perfekt zu machen.

Auch für Verteidiger Nils Butzen (24), der vorm Spiel seinen Vertrag bis 2018 verlängert hatte, war es ein gebrauchter Tag. Er sah gegen Thommy keinen Stich. Und war, bis auf Puttkammer und Zingerle, wie alle seine Kollegen 90 Minuten auf der Suche nach der Aufstiegsform. Ist die bis Samstag in Rostock nicht gefunden, könnte ein ganz großer Traum platzen.

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