Volksstimme vom 07.04.2016
Autor: Thomas Juschus
Steffen Puttkammer und der FCM wollen beim SVW Wiesbaden Negativserie beenden

Nach drei Niederlagen in Folge will der 1. FC Magdeburg am Freitagabend beim SV Wehen Wiesbaden zurück in die Erfolgsspur. Trotz Erreichen des Saisonzieles Klassenerhalt verspricht Abwehrmann Steffen Puttkammer: „Die Mannschaft ist nicht satt.“

Magdeburg l Seit dem Erreichen der 45-Punkte-Marke und dem damit verbundenen Klassenerhalt stottert der Motor beim Aufsteiger 1. FC Magdeburg. Kein Tor, keine Punkte – so lautet die ernüchternde Bilanz des 1. FC Magdeburg in den Spielen bei Energie Cottbus (0:2) und zu Hause gegen Holstein Kiel (0:1) und Erzgebirge Aue (0:3). Die vagen Hoffnungen auf einen Durchmarsch in die 2. Bundesliga oder die direkte Qualifikation für den DFB-Pokal (Platz vier) haben einen Dämpfer erhalten.

Für Steffen Puttkammer ist vor dem Spiel beim Tabellenvorletzten SV Wehen Wiesbaden (Freitag, 19 Uhr, Brita-Arena, Livestream auf www.mdr.de) der Blick auf die Tabelle erstmal verpönt. „Wir müssen sehen, dass wir wieder Punkte sammeln. Wir tun gut daran, uns auf Wiesbaden zu konzentrieren – und dann schauen wir, was in der Tabelle noch geht. Von Spiel zu Spiel“, sagte der Abwehrmann, der mit dem FCM derzeit auf Platz sechs rangiert – mit fünf Punkten Rückstand auf Rang vier.

Spekulationen und Gerüchte, der FCM wolle gar nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen, wies Puttkammer entschieden zurück. „Da kann ich auch für die Mannschaft sprechen: Die Mannschaft ist nicht satt. Wie wir ins Spiel reingehen, daran hat sich nicht geändert. Das ist von der Einstellung kein Prozent anders“, sagte der 27-Jährige. Sein Rezept in Hessen: „Wir haben gegen Aue gute Ansätze gezeigt. Da müssen wir einfach weitermachen und weniger Fehler machen.“

Trainer Jens Härtel, der angesichts der Tor-Flaute („Wir dürfen uns nicht nur auf Beck verlassen.“) unter der Woche vermehrt Torabschlüsse üben ließ, hofft auf eine Reaktion seiner Mannschaft: „Wir sind in einer Phase, in der die Dinge nicht so funktionieren, wie wir uns das erhoffen. Ich bin gespannt, wie wir uns nach drei Niederlagen präsentieren.“

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