Autor: Uwe Tiedemann
Zehn Tore hat sich Christian Beck als Minimalziel vorgenommen und gleich zu Beginn getroffen

Magdeburg l Eine zweistellige Torquote hatte sich FCM-Topstürmer Christian Beck vor Saisonbeginn vorgenommen. Nach seinem ersten Treffer beim 2:1-Auftaktsieg am Freitagabend gegen RW Erfurt bleibt festzuhalten: Der Anfang ist gemacht.

Nach genau einer Stunde Spielzeit hatte sich der 1,96-Meter-Hüne nach der neunten Ecke, getreten von Nils Butzen, in der RWE-Abwehr gelöst und den Ball per Kopf unhaltbar für Gäste-Keeper Philipp Klewin im linken Eck zum 1:1-Ausgleich versenkt.

Von überschwänglichem Jubel aber keine Spur beim 27-Jährigen. Warum nicht? „Aus Respekt vorm Gegner. Ich habe viele, viele Jahre in Erfurt verbracht, eine schöne Zeit dort gehabt und nach wie vor gute Kontakte dorthin. Da verbietet sich so etwas“, klärte Beck hinterher auf.

Das 1:1 war aber so etwas wie der Wendepunkt. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte der FCM zwar viel investiert, aber zu wenig Durchschlagskraft und in einigen Situationen Glück, dass es „nur“ 0:1 stand. Auch Beck blieb in Zweikämpfen häufig nur zweiter Sieger: „Wir hatten zunächst Probleme. Die Fehler wurden aber in der Pause klar angesprochen, und danach lief es deutlich besser.“

Es lief so gut, dass der Neuling die Partie am Ende umbog. Und Gäste-Trainer Christian Preußer anerkennend zu folgender Äußerung veranlasste: „Der 1. FC Magdeburg ist eine unheimliche Bereicherung für die 3. Liga.“

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