Das Tor zur 2. Liga steht offen

Sieben Spiele hat der Drittligist 1. FC Magdeburg in dieser Saison noch vor sich. Am Ende könnte der Aufstieg in die 2. Bundesliga stehen.

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Magdeburg l Mit 64 Punkten nach 31 Spielen (Tore: 53:29) sowie Tabellenplatz zwei hat sich der 1. FC Magdeburg eine hervorragende Ausgangsposition für das Saisonfinale in der 3. Liga erarbeitet und schon die Punkte-Ausbeute der Vorjahre (2015/16: 4. Platz, 56; 2016/17: 4., 61) übertroffen. Nächste Aufgabe ist das Spitzenspiel gegen den Karlsruher SC.

● Sonnabend, 7. April, 14 Uhr: Heimspiel gegen den Karlsruher SC (32 Spiele, 41:22 Tore, 61 Punkte, 4. Tabellenplatz): Karlsruhe hat mit 21 ungeschlagenen Spielen in Folge gerade einen neuen Drittligarekord aufgestellt. Den alten Rekord hielt ebenfalls der KSC und stieg am Ende in die 2. Bundesliga auf. Nach einem schwierigen Saisonstart hat sich die Mannschaft um Torjäger Fabian Schleusener (16 Treffer) gefunden. Mit erst 22 Gegentreffern verfügt Karlsruhe über die beste Defensive. „Es ist doch klar, dass eine Mannschaft, die völlig neu zusammengestellt ist, etwas Zeit braucht“, sagt KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer. Dass sich der FCM am Sonnabend im Vergleich zur Haching-Partie steigern muss, stellt Dennis Erdmann klar: „Wenn wir gegen den KSC wie gegen Haching in der ersten Halbzeit auftreten, gewinnen wir keinen Blumentopf.“ In der Hinrunde unterlag Magdeburg mit 0:1.

● Freitag, 13. April, 19 Uhr: Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden (32, 69:31, 62, 3. Tabellenplatz): Das 0:2 am Wochenende zu Hause gegen Würzburg war ein herber Rückschlag für Wiesbaden. Zuvor kletterte das Team Schritt für Schritt nach oben und feierte sechs Siege in Serie. Das Team von Trainer Rüdiger Rehm besticht in dieser Saison durch die mit Paderborn stärkste Offensive (jeweils 69 Treffer). Manuel Schäffler (19 Tore) und Stephan Andrist (15) trafen für Wehen Wiesbaden bisher am häufigsten. Im Hinspiel erkämpfte sich der Club ein 0:0.

● Dienstag, 17. April, 19 Uhr: Auswärtsspiel beim FC Carl Zeiss Jena (31, 34:40, 37, 14. Tabellenplatz): Jena spielt als Aufsteiger eine gute Saison. Die Mannschaft dürfte eigentlich auch nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Was Jena für den FCM so gefährlich macht, ist die Heimstärke des Teams. Jena holte in 16 Spielen zu Hause bisher 30 Punkte und kassierte erst zwei Niederlagen (Köln, Würzburg). Mit Jan Löhmannsröben ist ein Ex-Magdeburger außerdem ganz besonders heiß auf den Club. Das Hinspiel gewann der FCM mit 2:0.

● Sonnabend, 21. April, 14 Uhr: Heimspiel gegen Fortuna Köln (32, 49:36, 53, 5. Tabellenplatz): Ein weiterer Ex-Magdeburger steht mit Manuel Farrona Pulido bei Fortuna Köln unter Vertrag. Die Kölner büßten durch das 0:2 zuletzt zu Hause gegen den SV Meppen vermutlich die letzte Chance auf den Aufstieg ein. In Magdeburg sind die Kölner trotzdem nicht sonderlich gerne gesehen. Die Härtel-Truppe tat sich gegen diesen Gegner immer sehr schwer. In der Vorsaison gingen beide Duelle verloren (0:3, 1:2). Umso erleichterter waren Christian Beck und Co. nach dem 2:1 im Hinspiel.

● Sonnabend, 28. April, 14 Uhr: Auswärtsspiel beim Halleschen FC (32, 43:42, 42, 10. Tabellenplatz): Das Derby lässt sich nur schwer anhand der Tabelle einordnen. Im Hinspiel tat sich der FCM beim 2:1, als Beck sein spektakuläres Hacken-Tor erzielte, sehr schwer. Auch im Landespokal-Viertelfinale glänzte der Club nicht sonderlich (1:0). Trotzdem entschied die Mannschaft beide Duelle für sich und könnte bei einer entsprechenden Konstellation vielleicht sogar beim Erzrivalen den Aufstieg feiern. Allerdings wird die Partie wie zuletzt weiterhin von den meisten FCM-Fans boykottiert. Halle könnte mit einem Sieg eine ziemlich verkorkste Saison fast noch retten.

● Sonnabend, 5. Mai, 13.30 Uhr: Heimspiel gegen den Chemnitzer FC (32, 39:66, 26, 18. Tabellenplatz): Zum Liga-Schlussspurt geht es für den FCM noch mal in die untere Tabellenregion. Chemnitz hat sportliche und finanzielle Probleme – es droht der Abstieg. Wie es dann weitergeht, ist fraglich. Es könnte gut sein, dass es für den CFC in Magdeburg um nichts mehr geht. Das Hinspiel gewann der Club mit 3:2. Mit Daniel Frahn (11 Treffer) und Miroslav Slavov (10) hat der CFC gleich zwei Torjäger.

● Sonnabend, 12. Mai, 13.30 Uhr: Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Lotte (32, 39:50, 36, 16. Tabellenplatz): Lotte liegt dem FCM. In der Vorsaison setzte sich der Tabellenzweite zweimal durch (3:1, 2:0), auch das Hinspiel ging mit 2:0 an Magdeburg. Mit 36 Zählern sind die Sportfreunde momentan noch nicht gesichert, die Chancen stehen aber sehr gut, dass dies bis zum letzten Spieltag der Fall ist.

● AUSFALL: Für Julius Düker ist die Saison gelaufen. Beim Stürmer wurde ein Muskelfaserriss diagnostiziert. Voraussichtliche Ausfallzeit: sechs Wochen.

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