Artikel von: ANDREAS MANN

Elf Punkte in fünf Spielen, keine Niederlage, nur drei Gegentore! Der FCM-Lauf in diesem Jahr hat auch mit Giorgi Loria (33) zu tun.

Der Torwart-Schrank aus Georgien hat sich als Toptransfer entpuppt und seine Nominierung als neuer FCM-Stammkeeper bislang voll gerechtfertigt. Dabei musste sich der Nationaltorhüter trotz Stationen in Georgien, Griechenland und Russland erst mal an die raue Gangart im deutschen Unterhaus gewöhnen.

Loria: „Hier geht’s richtig zur Sache, gerade gegen den Torwart finde ich das manchmal ganz schön grenzwertig. Das ist schon verrückt. Da springt ein 1,70 Meter großer Spieler in einen 1,97 Meter großen Torwart, um einen hohen Ball zu bekommen.“

Loria wird hart rangenommen, aber kontert mit einer echten Spezialität. Mit seinen Mega-Abwürfen Marke Manuel Neuer macht er das Spiel schnell. Die Kaukasus-Schleuder ist die neue Umschalt-Waffe des FCM. Trainer Michael Oenning machte den Georgier zur Nummer 1Foto: Ronny Hartmann

Kapitän und meist erster Adressat Christian Beck begeistert: „Das ist schon beeindruckend wie weit und genau er das Ding abwirft. Aber es hilft uns, schneller vor das Tor zu kommen.“

Und woher kommt diese Begabung? Loria weiß es selbst nicht. „Ich habe das nie wirklich trainiert, ich kann das einfach gut. Warum auch immer. Es ist kurios, wenn du mir einen Stein gibst, kann ich den nicht so gut werfen. Mit dem Ball klappt es aber.“

Dank Schleuder-Arm Loria ist der FCM noch unberechenbarer. Freitag (18.30 Uhr) soll nun Duisburg abgeworfen werden.

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