Berater René vom Bruch chauffierte ihn gestern persönlich von Mönchengladbach nach Magdeburg. Um 13.17 Uhr begann für Piotr Cwielong (30) der erste Arbeitstag beim FCM. Einkleiden, Training, Vier-Augen-Gespräch mit Trainer Jens Härtel (47), Dienstwagen abholen, im Hotel einchecken…

Erste Eindrücke vom neuen Offensiv-Allrounder? Keine, denn Härtel ließ nur Technik und Torabschlüsse trainieren. Trotzdem scheint der Klub da einen ganz dicken Fisch geangelt zu haben. Denn Cwielong war bei Ruch Chorzow in der Hinrunde der Spieler mit der meisten Einsatzzeit und auch erfolgreichster Torschütze (5). Warum löst man in so komfortabler Position seinen Erstligavertrag auf?

Cwielong: „Chorzow ist nicht so gut organisiert. Da gibt es schon mal Finanzprobleme. In Deutschland werden Verträge erfüllt. Ich erinnere mich immer noch gern an meine Zeit in Bochum. Deshalb wollte ich nach Deutschland zurück, habe Angebote aus dem Ausland abgelehnt.“

Und der sportliche Abstieg? „Es ist keiner! Die zweite Liga in Deutschland ist auf dem Level der Ekstraklasa in Polen. Und da Magdeburg in die zweite Liga aufsteigen kann, haben wir die gleichen Ziele. Der Klub und ich sind also in einer Situation, in der wir beide als Gewinner herauskommen können.“

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