Piotr Cwielong hat am Mittwoch seine erste Traingseinheit beim 1. FC Magdeburg absolviert. Ist er schon gegen Zwickau eine Option?

Magdeburg l Ein Transfer in letzter Minute. In diesem Winter trifft das auf Piotr Cwielong zu, der beim 1. FC Magdeburg zunächst einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben hat. Am Dienstagabend um 19.38 Uhr gab der Verein die Pressemitteilung mit dem Vollzug des Transfers heraus, der rechtzeitig bis um 18 Uhr abgewickelt wurde. Cwielong hat zuletzt bei Ruch Chorzow in der polnischen 1. Liga gespielt. „Der Wechsel hat sich im letzten Moment ergeben. Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat“, sagt der polnische Ex-Nationalspieler. „Ich habe auch schon viel vom FCM gehört, der Verein hat hohe Ziele und viel Potenzial.“

Über reichlich Erfahrung verfügt er auf jeden Fall. Von 2013 bis 2016 war Cwielong beim VfL Bochum aktiv und bestritt in dieser Zeit 39 Zweitligapartien. Für seine Ex-Vereine Slask Wroclaw und Wisla Krakau war der Offensivspieler auch in der Europa-League-Qualifikation (dreimal) beziehungsweise in der Champions-League-Qualifikation (zweimal) am Ball.

Der 30-Jährige ist beidfüßig, lief zuletzt vor allem als Linksaußen oder im Sturmzentrum auf. Allerdings hätte Cwielong auch kein Problem mit der Position im offensiven FCM-Mittelfeld, die zuletzt Sebastian Ernst (jetzt Würzburg) inne hatte. „Ich will jetzt einfach schnell auf den Platz, bin in der Offensive sehr flexibel.“

Ob er schon am Sonntag (14 Uhr, live im MDR) im Heimspiel gegen den FSV Zwickau das FCM-Trikot tragen kann, ist noch nicht sicher. „Das hängt davon ab, wie schnell der polnische Verband die Formalitäten erledigt“, sagt Cwielong, der die Rückennummer 25 bekommt.

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