BVB reist angeschlagen zum 1. FC Magdeburg

Vor dem DFB-Pokalspiel beim 1. FC Magdeburg steckt Borussia Dortmund in der Krise. In Nikosia spielte der BVB nur 1:1.

Nikosia (mg/dpa) Eine Woche vor dem DFB-Pokalspiel beim 1. FC Magdeburg (Dienstag, 24. Oktober, 20.45 Uhr) steckt Borussia Dortmund in einer Krise. Nach dem 1:1 in der Champions League bei Apoel Nikosia ist beim amtierenden DFB-Pokalsieger nicht viel von der Euphorie zu Saisonbeginn geblieben. Beim Auswärtsspiel, das das Champions-League-Aus des BVB fast schon besiegelte, patzte Keeper Roman Bürki.

Eine Torwartdiskussion hält Michael Zorc trotz der gewachsenen Fehlerquote für überflüssig: „Natürlich war er gestern todunglücklich. Es war sein Bock. Aber Roman war unsere Nummer 1 und bleibt unsere Nummer 1. Da gibt es keine Diskussionen“, stellte der Sportdirektor nach der Landung in Dortmund unmissverständlich klar.

Ein erstes Statement von Bosz klang nach früher Kapitulation: „Man muss ehrlich sein. Das wird jetzt sehr, sehr schwer. Unsere einzige Chance ist es, die nächsten drei Spiele zu gewinnen.“ Noch deutlicher wurde Sportdirektor Michael Zorc: „Ich bin kein Träumer, sondern Realist, für uns geht es jetzt darum, den dritten Platz zu sichern.“

BVB scheint verunsichert

Nach zuletzt drei wenig überzeugenden Vorstellungen gegen Augsburg (2:1), Leipzig und Nikosia ist der Glanz der ersten Zeit unter Bosz verblasst. Die Mannschaft scheint verunsichert. „Man muss ehrlich sagen, dass wir auch schon zuvor nicht ganz so optimale Spiele abgeliefert haben. Alles was in den ersten Wochen einfach und gut lief, sieht im Moment verkrampft aus“, sagte Zorc.

Von einer negativen Trendwende wollte jedoch niemand sprechen. „Wir haben jetzt keine Krise“, befand Mittelfeldspieler Julian Weigl. Ähnlich antwortete Schmelzer auf die Frage, ob es zuletzt einen Knick gab: „Natürlich hatten wir jetzt eine kleine Phase. Aber wir dürfen uns das jetzt nicht einreden – und selbst wenn es so ist nicht eingestehen.“

Das schwere Programm in den kommenden Wochen macht die Lage nicht einfacher. Den Auswärtsspielen in Frankfurt, beim 1. FC Magdeburg und Hannover folgt der Ligagipfel daheim gegen den FC Bayern. „Wir müssen am Wochenende eine Reaktion zeigen und uns drei Punkte und Selbstvertrauen holen“, forderte der genesene BVB-Kapitän Marcel Schmelzer.

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