Nils Butzen musste noch lange nach dem Abpfiff Fragen beantworten. Es ging um sein Tor zum 2:1 bei Werder Bremen II in der 88. Minute.

Von
Manuel Holscher

Bremen l Nach einer Flanke des starken Tobias Schwede nahm Butzen den Ball sehenswert volley. Für den FCM-Defensivspieler war es ein besonderer Treffer, sein erster in der 3. Liga und der erste seit dem 3. Mai 2015 in der Aufstiegssaison beim 4:0 in Jena, als er doppelt erfolgreich war. „Es waren eigentlich Millisekunden, in denen alles ablief. Im Nachhinein fühlt es sich aber an, als ob es eine Stunde gedauert hätte“, sagte der 24-Jährige. „Umso schöner ist, dass es ein wichtiges Tor war. Danach kam noch mal richtig Kraft aus dem Körper. Zum Glück hat Tobias mit dem dritten Treffer alles klargemacht.“

Einige Teamkollegen betonten bereits, dass Butzen nach seinem Tor eine Runde ausgeben muss. „Der Trainer mag es nicht, wenn wir Alkohol trinken. Vielleicht kann ich eine Cola ausgeben“, sagte er und lachte. „Ich werde sicherlich nicht drum herumkommen. Ich mache das aber gerne und freue mich, dass jetzt nicht mehr über meinen Treffer in Jena gesprochen werden muss.“

Butzen lief im 4-2-3-1 zunächst wie schon gegen Münster als Rechtsverteidiger auf. Nach der taktischen Umstellung in der Halbzeit und der Einwechslung von Nico Hammann agierte er im 3-4-3-System auf der rechten Seite im Mittelfeld.

Der zweite Sieg in Folge sei enorm wichtig gewesen, gerade nach dem durchwachsenen Start ins Jahr 2018. „Wir wollen unsere Serie jetzt weiter ausbauen und ähnlich wie in der Vorrunde fünf, sechs Partien gewinnen.“

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