von: ANDREAS MANN

Die starke FCM-Serie von fünf Partien ohne Niederlage ist stark mit dem Namen Alexander Brunst (23) verbunden. Seit der Torwart zwischen den Pfosten steht, hat Magdeburg nicht mehr verloren. Das soll auch Samstag (13 Uhr) in Heidenheim so bleiben.

Vor dem Bielefeld-Spiel (0:0) Mitte September wechselte Trainer Jens Härtel (49) den Torwart. Der bis dahin glücklose Jasmin Fejzic (32) war nach vier Spielen seinen Stammplatz los, die etatmäßige Nummer 2 durfte ran. Brunst: „Ich wusste, dass meine Zeit kommt, wenn ich einfach weiter mein Ding durchziehe und geduldig bleibe.“

Der ehemalige Junioren-Nationalspieler hat seine Chance genutzt. Zwar fing er sich in seinen fünf Spielen schon neun Gegentore, darunter waren aber auch die Harakiri-Spiele in Paderborn (4:4) und gegen Duisburg (3:3). „Ich schaue mir die Statistik auch ganz genau an. Und wenn man es anders sehen will, habe ich fast die Hälfte der Spiele zu null gespielt.“

Brunst glücklich, der Trainer auch. Härtels Schachzug ging auf: „Alex hat das in dieser schwierigen Phase gut gemacht, hat Sicherheit ausgestrahlt und der Mannschaft Halt gegeben. Damit haben wir es geschafft, Ruhe reinzubringen.“

Und die neue Rolle als Stammtorwart hat die Brust beim Norddeutschen aus Neumünster breiter werden lassen. Brunst will aus dem Kasten nicht mehr raus. „Mit den Spielen wird man auch selbstbewusster. Aber ich bin immer noch der Gleiche, der seine Spiele knallhart analysiert und auch mal eine Extraschicht nach dem Training einlegt.“

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