Artikel von: ANDREAS MANN

Die Nasenebenhöhlen sind wieder frei. Jetzt greift Jürgen Gjasula (33) beim FCM voll an. Der Neuzugang aus Cottbus will eine Schlüsselrolle einnehmen und macht gleich mal eine Ansage: „Als Absteiger und mit diesem Umfeld und den Zuschauern zählen wir natürlich für die anderen Teams zu den Favoriten, und damit müssen wir umgehen können.“

Dabei hat der Name Gjasula in Magdeburg nicht gerade einen guten Ruf. Sein jüngerer Bruder Klaus (29) machte sich in seiner Zeit beim HFC, in Offenbach und zuletzt auch mit Paderborn bei den FCM-Fans durch seine provozierende Spielweise reichlich unbeliebt.

Aber: Am Wechsel seines Bruders nach Magdeburg hatte er einen großen Anteil.

Jürgen Gjasula: „Er war einer der Befürworter für den Wechsel und hat von der Atmosphäre hier geschwärmt. Und dass es noch mal etwas anderes ist, wenn man die Fans hier im Rücken hat.“

Mit dem Spielmacher holte sich der FCM die geballte Erfahrung an die Elbe. Gjasula spielte schon in der Champions League gegen Lionel Messi und den FC Barcelona.

Jetzt ist er beim FCM gelandet, und an Überzeugung und Selbstbewusstsein fehlt es ihm definitiv nicht. Auf Instagram zeigt Gjasula nur zu gerne seinen durchtrainierten Körper. Auf dem Platz will er beim FCM der Chef werden. Gjasula: „Da, wo ich helfen kann, werde ich helfen und wo ich führen kann, werde ich führen. Ich will hier Verantwortung übernehmen.“ Sein Bruder Klaus riet ihm zum Wechsel nach Magdeburg

Die passende Rückennummer hat der gebürtige Albaner schon mal. Magdeburg gab ihm die Zehn, die er sich vor Jahren schon auf den Nacken tätowieren ließ. „Die Zehn war schon in der Jugend immer meine Nummer. Ich habe dem Verein auch gesagt, dass ich sie gern hätte, weil es für mich eine große Bedeutung hat.“

Gjasula legt sich die Messlatte selbst hoch. Jetzt müssen den Worten nur Taten folgen. Dann läuft es endlich auch mit dem Namen Gjasula in Magdeburg…

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