Das Sachsen-Anhalt-Derby gegen den Halleschen FC hat der 1. FC Magdeburg am vergangenen Wochenende gewonnen. Nun gastieren die Blau-Weißen kommenden Sonntag beim FSV Frankfurt (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Geht es nach Niklas Brandt und seinem Trainer Jens Härtel, wird am Bornheimer Hang nachgelegt. Allerdings muss der FCM auf drei Leistungsträger verzichten.

Es war zwar knapp, doch am Ende hatte der 1. FC Magdeburg gegen den Halleschen FC einen 1:0-Heimsieg eingefahren und das Sachsen-Anhalt-Derby damit für sich entschieden. „Ein Derbysieg ist vielleicht noch ein bisschen besser als ein normaler Sieg“, sagt Mittelfeldmann Brandt, der gegen den HFC nach 38 Minuten eingewechselt wurde. Die Freude über den Prestige-Erfolg war bei ihm und seinen Mitspielern groß, doch schon relativ bald nach dem Schlusspfiff war die Partie abgehakt. „Der Fußballalltag geht ja weiter. Jetzt wollen wir uns auf Frankfurt konzentrieren“, erklärt der 25-Jährige, der vor dem ersten Gastspiel des FCM beim FSV die Devise ausgibt: „Es gilt jetzt, in Frankfurt den Derbysieg zu vergolden.“

Den kommenden Gegner hat sein Coach Härtel unter die Lupe genommen, wenn auch nicht live vor Ort, sondern auf Videos. „Sie hatten eine sehr holprige Startphase, aber dann eben auch eine fantastische Serie von neun ungeschlagenen Spielen, mit recht überzeugenden Heimauftritten“, weiß der Trainer, der – gerade weil die Frankfurter zuletzt im Landespokal 0:5 beim TSV Steinbach unter die Räder gekommen sind und auch beim Tabellenletzten Mainz II 0:1 verloren haben – vor den Hessen warnt: „Sie werden darauf brennen, wieder ein Tor zu machen und zu gewinnen.“

Trio gesperrt – Müller noch keine Option

Mit Christian Beck (Rotsperre), Jan Löhmannsröben (Gelbsperre) und Kapitän Marius Sowislo (Gelb-Rot-Sperre) fehlen den Magdeburgern beim FSV drei wichtige Stützen. Moritz Sprenger und André Hainault fehlen weiterhin verletzungsbedingt. Auch keine Option ist Gerrit Müller, der zwar inzwischen wieder trainiert, aber „sicher noch keine Option nach einer Trainingswoche“ ist, so Härtel. Dass dem 47-Jährigen damit gar nicht mehr so viele Optionen bleiben, stört ihn nicht. „Durch einen engen Kader hast du auch die Möglichkeit, dass jeder wichtig ist und gebraucht wird“, sagt er. „Das kann auch eine Gruppe enger zusammenschweißen und hier und da auch noch ein paar Leistungsprozente freisetzen.“

pau

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