Nach der ärgerlichen 1:2-Niederlage des 1. FC Magdeburg gegen Jahn Regensburg reagieren die Spieler trotzig.

Magdeburg l Die Gesichter sprachen Bände und zeigten Enttäuschung pur. Gegen Regensburg hat der FCM die große Chance vergeben, sich ein Punktepolster auf Platz vier zu verschaffen. Stattdessen ist in der Spitze der 3. Liga alles noch enger zusammengerückt. Bei den Spielern überwog nach Verlust von Platz zwei der Trotz. „Klar, wir haben eine Großchance liegengelassen. Heute ist aber nichts entschieden worden“, sagte Mittelfeldspieler Niklas Brandt. „Wir haben die Bälle zu schnell hergegeben. Trotzdem kriegen wir beide Gegentore aus dem Nichts.“

Steffen Puttkammer, wieder starker Abwehrchef und zudem torgefährlichster FCM-Spieler und Schütze zur 1:0-Führung, glaubt an eine Trotzreaktion: „So paradox es klingt: Dieser Tiefschlag kann uns für den Rest der Saison nochmal beflügeln – das will keiner nochmal erleben“, sagte der Abwehrhüne, der sich vor allem über das 1:1 ärgerte: „Das Gegentor fällt zu schnell. Sonst hätten wir sicher noch mehr Raum bekommen“, sagte Puttkammer.

Christopher Handke fühlte sich an das 1:2 gegen Mainz erinnert, als die Hessen ebenfalls mit zwei Sonntagsschüssen gewannen. „Wir gucken uns wieder ein bisschen doof an, dabei haben wir nicht viele Chancen zugelassen. Das Ergebnis darf uns aber nicht umhauen“, forderte der Verteidiger.

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