Mit 1:2 muss sich der 1. FC Magdeburg am heutigen Samstag gegen die Reservemannschaft des 1. FSV Mainz 05 II geschlagen geben. Vor 15.456 Zuschauern trafen Seydel und Zimling für die Mainzer, Schwede besorgte den zwischenzeitlichen Ausgleich und musste kurz vor Ende mit Gelbrot vom Platz.
Es war angerichtet, frühlingshaftes Wetter in der MDCC-Arena und ein spannendes Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 II. Über 15.400 Fans strömten in das weite Rund, um ihren FCM nach dem 0:0 in Duisburg zu unterstützen. Während Florian Kath in der Mannschaft von Jens Härtel verletzungsbedingt pausieren musste (Rückenprobleme) kam Michel Niemeyer von Beginn an in die Partie. Der Rest blieb unverändert, das Fragezeichen hinter Christopher Handke, der an einer Erkältung laborierte, war aufgelöst.

Bei den Gästen war u.a. Aaron Seydel dabei, der im Hinspiel für den 1:0-Siegtreffer der Mainzer sorgte. Kapitän Daniel Bohl und Philipp Klement, auf den man ein Auge werfen musste, war ebenfalls am Start.
Die Gäste in roten Jerseys agierten sehr passiv, Magdeburg nutzt die Feldvorteile und Beginn mit einem Freistoß von Hammann, der aus 16 Metern über das Tor zog (2.). Nils Butzen bediente in der 7. Minute Tarek Chahed, hier kam jedoch Tormann Watkowiak ins Rennen und parierte.
Dann der schnelle Gegenstoß und der Ball am Fuß von Aaron Seydel, der lange Angreifer kam zum Abschluss und überwand Zingerle, der machtlos war, aus Nahdistanz zum 1:0 für die 05er (8. Minute).
Das Spiel stand bereits jetzt auf dem Kopf. Der 1. FC Magdeburg ließ sich hiervon jedoch nicht beeindrucken und setzte die Anfangsminuten fort. Der Weg zum Tor der Gäste wurde gesucht und auch gefunden. So in der 12. Minute, als eine Schwede-Ecke auf dem Kopf von Beck landete. Ein Mainzer kratzte von der Linie. Nur sieben Minuten später wieder ein Standard durch Hammann aus 25 Metern, Torwart Watkowiak parierte diesen Ball.

Das Spiel lag klar in den Händen von Magdeburg, die Pfälzer verließen sich auf Konter und technisches Spiel, um schnell zuschlagen zu können. Ein Fernschuss der Gäste zog knapp links am Tor von Magdeburg, das war es dann aber auch schon mit Möglichkeiten in Halbzeit eins für die Elf von Schwarz.
Zehn Minuten vor der Pause war dann die Erlösung: ein Ball kam in die Gasse zu Tobias Schwede, der dem Mainzer Schlussmann keine Chance ließ um zum verdienten 1:1 netzte (35.).
Nach dem Seitenwechsel wollte Blau-Weiß weiter nach vor kommen, um einen möglichen Sieg einzufahren. In der 47. Minute war Beck zur Stelle, doch wieder hielt der Mainzer Torwart das Gerät fest. Dann waren die Gäste zur Stelle: Niki Dige Zimling erwischte den Ball aus 25 Metern optimal. Das Leder landete im Winkel, Zingerle erneut machtlos (53. Spielminute).
Jens Härtel trieb seine Mannen nun an, Blau-Weiß war fast vollständig im Ballbesitz, wenige Konter der Gäste blieben bis zum Spielende ohne Erfolg. In der 56. minute kam Chahed zum Kopfball, die Flanke kam von Schwede, doch der Ball wurde noch zur Ecke abgefälscht.
Der 1. FC Magdeburg machte mächtig Druck, es fehlten in dieser Phase jedoch die klaren Chancen. Cwielong kam in der 66. Minute für Handke, Düker in der 75. Minute für Chahed, Pulido kam in der 80. Minute für Niemeyer ins Geschehen. Trainer Härtel mobilisierte alle Offensivkräfte. Julius Düker kam nach Balleroberung von Beck an das Leder, Watkowiak im Tor der Gäste hatte den Fehler begangen und den Ball leichtfertig vertendelt. Der Stürmer der Magdeburger zog ab, ein Mainzer Bein rettete jedoch vor dem Einschlag (83.). Insgesamt standen die Gäste tief und konnten die Magdeburger Angriffe abwehren.
In der 88. Minute zeigte Sven Waschitzki Flügelspieler Tobias Schwede erneut gelb, da dieser einen Einwurf aus Sicht des Schiedsrichters zu weit vorn ausführte, zurückgepfiffen wurde und sich beschwerte. Da es die zweite gelbe Karte im Spiel war, erhielt Schwede den Platzverweis. Trotz dreiminütiger Nachspielzeit, viel Kampf und Leidenschaft, blieb es beim 2:1 für den FSV.

Pressekonferenz:
Tore: 0:1 Aaron Seydel (8.), 1:1 Tobias Schwede (35.), 1:2 Niki Dige Zimling (53.)
1. FC Magdeburg: Leopold Zingerle – Christopher Handke (66. Piotr Cwielong), Jan Löhmannsröben, Nico Hammann, Christian Beck, Tobias Schwede, Nils Butzen, Marius Sowislo, Michel Niemeyer (80. Manuel Farrona Pulido), Tarek Chahed (75. Julius Düker), Richard Weil

1. FSV Mainz 05 II: Lukas Watkowiak – M. Rossmann, Alexander Hack, N. Korczowski (52. Mounir Bouziane), Daniel Bohl, Philipp Klement (76. Ville Matti Steinmann), Benjamin Trümner (85. Petar Sliskovic), Aaron Seydel, Marcel Costly, Marin Sverko, Niki Dige Zimling

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