Christian Beck traf zwar auch in seinem 200. Pflichtspiel für den 1. FC Magdeburg, konnte sich aber nicht wirklich freuen.

Von
Manuel Holscher

Magdeburg l Es hätte der Abend von Christian Beck werden können. In seinem 200. Pflichtspiel für den FCM erzielte der gebürtige Erfurter in der 66. Minute bei seinem Ex-Verein das 1:0 für Magdeburg und wurde von 2000 mitgereisten Fans gefeiert.

Dass er mit seinem Team am Ende trotzdem noch als Verlierer vom Platz ging, konnte der Torjäger selbst kaum glauben. „Wir sind eigentlich gut gestartet, hatten viele Chancen und hätten höher führen müssen“, sagte er. „In unserer Lage darf es uns nicht passieren, dass wir diese Partie durch zwei Standards verlieren. Wir müssen uns jetzt den Mund abputzen, die Fehler schnell analysieren und gegen Meppen gewinnen.“

Dämpfer zur richtigen Zeit

Beck hatte wie auch Michel Niemeyer und Julius Düker einige Gelegenheiten, die allerdings allesamt ungenutzt blieben. „Die Chance mit dem schwierigsten Winkel war es dann, die Christian zur Führung genutzt hatte“, sprach FCM-Trainer Jens Härtel das 1:0 an, das der Offensivspieler sehenswert erzielte. Von der rechten Seite zog er mit voller Wucht ab und verwandelte ins linke Eck. Seine Verbundenheit zur Heimatstadt drückte Beck nach dem Treffer dadurch aus, dass er nicht jubelte. „Ich hoffe, dass wir die Punkte für den Aufstieg holen und Erfurt noch den Klassenerhalt schafft. Ich bin immer gerne in Erfurt, auch wenn ich lieber mit einem Sieg nach Magdeburg zurückgekehrt wäre“, sagte er.

Für den FCM gelte es, den vorhandenen Vorsprung in der Tabelle zu halten. „Vielleicht kam der Dämpfer zur richtigen Zeit“, so Beck.

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