Die freien Tage neigen sich für die Spieler des 1. FC Magdeburg dem Ende entgegen. Christian Beck freut sich auf das Zweitliga-Abenteuer.

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Magdeburg l Eine eher lockere Einheit war für Beck die Teilnahme am Firmenlauf am vergangenen Donnerstag. Unter anderem lief er zusammen mit Abwehrspieler Christopher Handke im Team „mh-sports“ und belegte am Ende den vierten Platz im Team-Sprint (5×3 km). „Es war eine nette Abwechslung“, sagt Beck.

Beck beim Firmenlauf

Von Trainer Jens Härtel bekamen die Spieler einen Trainingsplan mit, den sie im Urlaub befolgen sollen. „Eigentlich wäre der Donnerstag frei gewesen, die drei Kilometer gingen aber völlig in Ordnung. Christopher und ich hatten unsere Teilnahme schon länger zugesagt“, erklärt der 30-Jährige. Mit seiner Zeit von 11:30 Minuten konnte er ebenfalls gut leben.

Die Urlaubswochen in der Türkei nutzte Beck unterdessen, um den Kopf freizubekommen und die Ereignisse der vergangenen Saison zu verarbeiten. „Der Urlaub war wichtig, um mal ein bisschen runterzukommen. Mir ist noch mal richtig klar geworden, was wir erreicht haben“, sagt er. „Es war eine sensationelle Saison, die uns keiner mehr nehmen kann. Darauf können wir stolz sein.“

Stolz ist er auch auf seine beiden Tore des Monats, die er geschossen hat. „Das war grandios. Ohne die Fans im Rücken wäre es aber nicht möglich gewesen“, betont Beck.

Grundlagen in der Vorbereitung

Während im Urlaub eher der Beach-Volleyball und Ruhe am Strand im Vordergrund standen, geht es am Mittwoch, wenn der Club in die Sommervorbereitung einsteigt, wieder um den Fußball. „Wir sind alle heiß auf die Zweitligasaison. Die jetzt anstehende sechswöchige Vorbereitung macht zwar nicht immer Spaß, ist aber wichtig, um die Grundlagen zu schaffen.“

Besonders von Steigerungs- und Zehn-Kilometer-Läufen ist Beck kein sonderlich großer Fan. „Ich bin froh, wenn wir die Läufe hinter uns haben und der Ball wieder im Vordergrund steht“, gibt er zu.

Kein Wunschgegner zum Auftakt

Für die anstehende Spielzeit in der 2. Bundesliga hat der gebürtige Erfurter keinen besonderen Wunschgegner zum Auftakt. „Wir müssen eh gegen jede Mannschaft spielen. Mir ist egal, ob wir zunächst gegen den Hamburger SV, den 1. FC Köln oder sonst irgendeine Mannschaft spielen“, sagt er, betont aber auch: „Wichtig ist, dass wir in den Spielen beispielsweise gegen den HSV nicht als Touristen auftreten, die nur Fotos machen wollen. Wir müssen immer ans Limit gehen und als Truppe alles geben. Wenn es dann trotzdem mal nicht reichen sollte, wäre das etwas anderes.“

Für die meisten Spieler im Kader sei die 2. Bundesliga Neuland. „Es ist für alle ein Highlight, dass wir in der 2. Liga spielen. Wir wollen uns dort gut präsentieren“, so Beck.

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