Artikel von: michael Nowack

Für die Rettung beißt Magdeburgs Chef-Stürmer auf die Zähne!


Mittwoch (17 Uhr) testet der FCM gegen Oberligist Luckenwalde. Und Christian Beck (31) wird nur 31 Tage nach seiner schweren Gesichts-Verletzung (Jochbein- und Augenhöhlenbruch) in Duisburg sein Comeback als Mittelstürmer geben.

Dienstag um 12.38 Uhr verriet Trainer Michael Oenning (53): „Er wird spielen.“ Ballert sich Beck für den HSV-Kracher am Montag (20.30 Uhr) warm? Fakt ist: Trotz drückender Überlegenheit und vieler Chancen traf der FCM ohne seinen Torjäger (acht Treffer) in den letzten drei Spielen nur einmal die Kiste. Ohne Treffer kein Klassenerhalt. Das weiß auch Beck!

Dienstag vorm Nachmittagstraining: Im Gesicht des Knipsers ist nichts mehr zu sehen, körperlich hat ihn Reha-Coach Dirk Keller voll aufgebaut. Alles hängt jetzt von der Psyche ab!

„Ich werde testen, ob ich schon voll in die Kopfbälle und Zweikämpfe gehen kann. Außerdem wird sich zeigen, ob ich mit der Spezialmaske klar komme. Ich habe ja meine Erfahrungen damit, musste schon mal mit einer Maske spielen. Aber die Technik entwickelt sich so schnell. Heute ist das Gesichtsfeld viel größer und sie behindert auch nicht mehr so extrem“, sagt Beck.

Beck bereit für Hamburg! Der Stürmer stapelt noch ein wenig tief: „Aus heutiger Sicht schließe ich einen Einsatz in Hamburg nicht aus. Wenn ich im Testspiel keine Schmerzen habe und mich sicher fühle, dann bin ich sogar sehr guter Dinge, dass ich dabei bin. Aber das letzte Wort hat der Trainer.“

Der wird wohl kaum auf seinen fitten Chef-Stürmer verzichten…

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