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Mit 1:0 gewinnt der 1. FC Magdeburg beim FSV Frankfurt am heutigen Sonntagnachmittag und damit das dritte Spiel in Folge. Den Treffer vor 4.028 (über 650 Gästefans) erzielte Julius Düker in der 19. Minute.
Mit einer Formationsänderung startete FCM-Trainer Jens Härtel in das Auswärtsspiel des 17. Spieltages. Bevor die Partie startete jedoch eine Schweigeminute für die in Brasilien verunglückte Maschine, an deren Board eine fast vollständige Fußballmannschaft aus Brasilien war: Chapecoense.
Raute hieß das Stichwort: Brandt als alleiniger Sechser, davor Sebastian Ernst, während links Schwede und rechts Butzen einhakten. Kapitän Marius Sowislo (Gelbrot-Sperre) und Jan Löhmannsröben (fünfte gelbe Karte) fehlten heute genau so sehr wie Stürmer Christian Beck (Rotsperre).
Bei den Gastgebern aus Frankfurt fehlte Patrick Ochs, dafür spielte Trainer Roland Vrabec ansonsten mit voller Mannschaft auf. Magdeburg in weißem Dress kam von Beginn an sehr gut ins Geschehen. Sebastian Ernst präsentierte den ersten Schuss, der Abschluss aus 20 Metern rauschte über den linken Winkel.

Für überragende Stimmung im Frankfurter Volksbank Stadion sorgten die über 650 mitgereisten FCM-Fans und genossen im ersten Abschnitt die Dezember-Sonne. Den ersten gefährlichen Ball präsentierte Nico Hamman, der plötzlich in der Zentrale Raumgewinne verzeichnen konnte und aus gut 20 Metern seinen Hammer auspackte. Torwart Sören Pirson musste den Ball abprallen lassen, Düker kam an das Leder, vertendelte jedoch (5. Minute).
Die Offensiv-Zange mit Schwede, Ernst, Kath und Chahed harmonierte, während Düker Bälle eroberte bzw. abschirmte. Nach einer ersten Ecke von Massimo Ornatelli kam der FSV zur ersten Möglichkeit, der Kopfball ging über das Tor von Jan Glinker (10.).
Die beste Möglichkeit zeigte Fabian Schleusener, dessen Schuss auf der Linie geklärt wurde (15.). Quasi im Gegenzug bedient Schwede mit einer Flanke von links glänzend. Julius Düker tauchte frei vor dem Tor und netzte per Direktabnahme in das Tor des FSV.
Nur kurz danach die Frankfurter verunsichert, Pirson greift neben den Ball und Chahed ist zur Stelle, doch der Keeper des FSV rettet in letzter Sekunde (22.). Shawn Maurice Barry präsentierte in der 27. Minute einen Fernschuss, der rauschte jedoch links am Tor von Jan Glinker vorbei. Bei Magdeburg probierte es Butzen mit einem Flachschuss, hier zeigte Pirson seine Anwesenheit und sicherte das Gerät.
Insgesamt entwickelte sich eine kämpferisch betonte Partie in der Sebastian Ernst früh eine gelbe Karte sah, fortan aber nicht locker ließ. Mit der zweiten Hälfte setzte die Mannschaft von Vrabec mehr Kräfte frei, es fehlte jedoch an entscheidenden Szenen.
Ornatelli stieß in der 48. Minute vor, Glinker sicherte den Ball jedoch am linken Pfosten. Die beste Möglichkeit zeigte Graudenz in der 66. Minute, aber auch hier war der Magdeburger Schlussmann zur Tat bereit und hielt die Null fest. Trotz früher Wechsel in der zweiten Hälfte fiel Frankfurt nur wenig ein. Die Standards von Ornatelli konnten entschärft werden. Schiller war nach einer gelben Karte in der Schlussphase gelbrot gefährt und Härtel suchte mit den Einwechslungen von Pulido (71. für Düker), Puttkammer (79. für Ernst) und Razeek (86. für Schiller) nach Entlastung bzw. den erlösenden zweiten Treffer.
Zwar sollte dieser nicht fallen, konnte Frankfurt jedoch auch nach 93 Minuten keinen Treffer vorweisen, sodass der 1. FC Magdeburg den Dreier einfuhr. Trainer Jens Härtel zeigte sich optimistisch: „Mit den 27 Punkten sind wir aktuell sehr zufrieden.“
Bereits am kommenden Samstag trifft Blau-Weiß vor heimischer Kulisse am 18. Spieltag auf den VfR Aalen, wenn der nächste wichtige Punktkampf ansteht.
Pressekonferenz:  https://youtu.be/RMBMQICPCVM
Tore: 0:1 Julius Düker (19.)
1. FC Magdeburg: Jan Glinker – Christopher Handke, Felix Schiller (86. Ahmed Waseem Razeek), Nico Hammann, Niklas Brandt, Tobias Schwede, Nils Butzen, Florian Kath, Julius Düker (71. Manuel Farrona Pulido), Tarek Chahed, Sebastian Ernst (79. Steffen Puttkammer)
FSV Frankfurt: Sören Pirson – Marc Heitmeier, Sebastian Schachten, Denis Streker, Massimo Ornatelli (78. Maurice Deville), Cagatay Kader (46. Bentley Baxter Bahn), Shawn Maurice Barry, L. Corbin Ong, Fabian Schleusener, F. Graudenz, Yannick Stark (62. Ranisav Jovanovic)

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