Von Dennis Uhlemann 4 Minuten


Magdeburg – Vor dem abschließenden Drittliga-Spieltag gegen die SpVgg Unterhaching am Sonnabend um 13.30 Uhr ist eine Frage beim 1. FC Magdeburg schnell geklärt. Die nach dem Spieler, der in der Saison 2020/21 den größten Sprung nach vorn gemacht. Dabei führt wohl kein Weg an Andreas Müller vorbei. Er kam als Unbekannter vom Südwest-Regionalligisten FC-Astoria Walldorf und machte sich in Magdeburg auch mit 20 Jahren in der 3. Liga einen Namen.

„Für mich persönlich ist die Saison top gelaufen“, erzählt Müller freudig. „Für den Einstieg in die Profikarriere war es ein sehr gutes Jahr. Für die vielen Einsätze kann ich nur dankbar sein.“ Bringt ihn Trainer Christian Titz auch am Sonnabend, wovon auszugehen ist, war er doch als Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld zuletzt eine feste Größe im Team, wird das bereits die 33. Partie für ihn im FCM-Trikot sein. Nur fünf Spiele verpasste der gebürtige Sinsheimer, der beim Bundesligisten TSG Hoffenheim ausgebildet wurde.

Er stand nicht etwa nur im Aufgebot, um die U-23-Regel zu erfüllen, sondern weil er sportlich einen großen Wert für die Magdeburger hat. Und dass, obwohl er nur mit der Empfehlung von vier Regionalliga-Einsätzen an die Elbe kam. „Ich wusste, dass es ein hartes Stück Arbeit wird, mich hier durchzusetzen“, sagt Müller. „Doch, wenn ich nicht von mir überzeugt gewesen wäre, hätte ich die Aufgabe nicht angetreten.“

Er klagte nicht über Heimweh, immerhin zog seine Freundin mit nach Magdeburg und zu seinen Eltern und seinen beiden älteren Schwestern hielt er über Videotelefonie den Kontakt, sondern arbeitete im Training Tag für Tag hart. Und gab immer alles für das Team – egal, auf welcher Position er benötigt wurde. Auch das erklärt die starke Saison des Blondschopfs, obwohl sein Team so lange tief im Abstiegskampf steckte.

Nicht nur seine fünf Treffer werden ihn früher oder später aber auch bei anderen Vereinen auf den Zettel bringen. Müller blendet das momentan aus: „Das habe ich nicht wahrgenommen und interessiert mich auch nicht.“

Müller will in der neuen Saison wieder angreifen

Seine vorrangigen Ziele sind, gegen Unterhaching die 53 Punkte vollzumachen und sich anschließend gegen Halle für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Auch in der neuen Saison will der 1,73 Meter große Rechtsfuß, dessen Vertrag bis Sommer 2022 läuft, wieder angreifen. Nachdem er weiter an eigenen Defiziten wie der Restraumverteidigung und dem Defensivkopfball gearbeitet hat, ist Müller für das kommende Jahr optimistisch und will erneut so viele Spiele wie möglich gewinnen.

Helfen würde es dabei natürlich, wenn das aktuell so erfolgreiche Team weitestgehend zusammenbleiben würde. Ob Müller da auch dem ein oder anderen Teamkollegen ins Gewissen redet, dass er doch bleiben soll? „Natürlich unterhalten wir uns. Da kann das schon mal vorkommen“, sagt er schmunzelnd. Immerhin könnte die Mannschaft, die sich um den jungen, aber so wichtigen Müller herum entwickelt hat, im kommenden Jahr in der Lage sein, eine sehr erfolgreiche Saison zu spielen.v

Von Dennis Uhlemann


Magdeburg – Vor dem abschließenden Drittliga-Spieltag gegen die SpVgg Unterhaching am Sonnabend um 13.30 Uhr ist eine Frage beim 1. FC Magdeburg schnell geklärt. Die nach dem Spieler, der in der Saison 2020/21 den größten Sprung nach vorn gemacht. Dabei führt wohl kein Weg an Andreas Müller vorbei. Er kam als Unbekannter vom Südwest-Regionalligisten FC-Astoria Walldorf und machte sich in Magdeburg auch mit 20 Jahren in der 3. Liga einen Namen.

„Für mich persönlich ist die Saison top gelaufen“, erzählt Müller freudig. „Für den Einstieg in die Profikarriere war es ein sehr gutes Jahr. Für die vielen Einsätze kann ich nur dankbar sein.“ Bringt ihn Trainer Christian Titz auch am Sonnabend, wovon auszugehen ist, war er doch als Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld zuletzt eine feste Größe im Team, wird das bereits die 33. Partie für ihn im FCM-Trikot sein. Nur fünf Spiele verpasste der gebürtige Sinsheimer, der beim Bundesligisten TSG Hoffenheim ausgebildet wurde.

Er stand nicht etwa nur im Aufgebot, um die U-23-Regel zu erfüllen, sondern weil er sportlich einen großen Wert für die Magdeburger hat. Und dass, obwohl er nur mit der Empfehlung von vier Regionalliga-Einsätzen an die Elbe kam. „Ich wusste, dass es ein hartes Stück Arbeit wird, mich hier durchzusetzen“, sagt Müller. „Doch, wenn ich nicht von mir überzeugt gewesen wäre, hätte ich die Aufgabe nicht angetreten.“

Er klagte nicht über Heimweh, immerhin zog seine Freundin mit nach Magdeburg und zu seinen Eltern und seinen beiden älteren Schwestern hielt er über Videotelefonie den Kontakt, sondern arbeitete im Training Tag für Tag hart. Und gab immer alles für das Team – egal, auf welcher Position er benötigt wurde. Auch das erklärt die starke Saison des Blondschopfs, obwohl sein Team so lange tief im Abstiegskampf steckte.

Nicht nur seine fünf Treffer werden ihn früher oder später aber auch bei anderen Vereinen auf den Zettel bringen. Müller blendet das momentan aus: „Das habe ich nicht wahrgenommen und interessiert mich auch nicht.“

Müller will in der neuen Saison wieder angreifen

Seine vorrangigen Ziele sind, gegen Unterhaching die 53 Punkte vollzumachen und sich anschließend gegen Halle für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Auch in der neuen Saison will der 1,73 Meter große Rechtsfuß, dessen Vertrag bis Sommer 2022 läuft, wieder angreifen. Nachdem er weiter an eigenen Defiziten wie der Restraumverteidigung und dem Defensivkopfball gearbeitet hat, ist Müller für das kommende Jahr optimistisch und will erneut so viele Spiele wie möglich gewinnen.

Helfen würde es dabei natürlich, wenn das aktuell so erfolgreiche Team weitestgehend zusammenbleiben würde. Ob Müller da auch dem ein oder anderen Teamkollegen ins Gewissen redet, dass er doch bleiben soll? „Natürlich unterhalten wir uns. Da kann das schon mal vorkommen“, sagt er schmunzelnd. Immerhin könnte die Mannschaft, die sich um den jungen, aber so wichtigen Müller herum entwickelt hat, im kommenden Jahr in der Lage sein, eine sehr erfolgreiche Saison zu spielen.

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