Drittligist 1. FC Magdeburg ist problemlos ins Achtelfinale des Fußball-Landespokals eingezogen. Zu Gast beim Oberliga-Vertreter 1. FC Lok Stendal siegten die Blau-Weißen am Mittwochabend glanzlos mit 3:0 (3:0).

Stendal – Einen ruhigen Nachmittag hatte sich Cheftrainer Christian Titz beim Landespokal-Gastspiel des 1. FC Magdeburg zu Gast beim 1. FC Lok Stendal erhofft – ein ruhiger Nachmittag ist es geworden. Mit einem 3:0 (3:0)-Erfolg zogen die Blau-Weißen vor 1131 Zuschauern im Stendaler Stadion am Hölzchen problemlos ins Achtelfinale ein.

Doppelschlag ebnet den Weg

Doch gerade in den Anfangsminuten spielte der Oberligist frech mit. Immer wieder versuchten die tiefstehenden Gastgeber den Favoriten mit weiten Bällen zu überlisten, schickten Niclas Buschke in Laufduelle. Doch ließ sich der Drittligist nicht böse überraschen, sorgte bald schon für klare Verhältnisse.

In der 18. Minute erzielte Raphael Obermair mit einem wuchtigen Distanzschuss aus gut 20 Metern die Führung, die Luka Sliskovic nur eine Minute später nach Zuspiel von Julian Rieckmann sehenswert ausbaute. Noch vor der Halbstundenmarke legten die Blau-Weißen nach. Tobias Knost zog rechts in den Strafraum und bediente Maximilian Franzke. Dieser leitete auf Florian Kath weiter, der problemlos vollstreckte (27.).

Die beste Stendaler Chance hatte Felix Knoblich, der in der 40. Minute vom auffälligsten Spieler der Gastgeber, Kapitän und Angreifer Buschke, bedient wurde. Doch scheiterte Knoblich an FCM-Keeper Dominik Reimann, dessen Arm rechtzeitig nach oben schnellte. So ging es beim Stand von 3:0 in die Pause – die FCM-Coach Titz für gleich fünf Wechsel auf einmal nutzte.

Titz wechselt fünffach

Tobias Knost, Tim Sechelmann, Florian Kath, Andi Müller und Baris Atik, der bis dahin die Kapitänsbinde getragen hatte, blieben in der Kabine. Dafür wirkten A-Junior Eldin Dzogovic, Amara Condé, Ole Hoch, Jason Ceka und Luca Schuler nach dem Seitenwechsel mit. Für neuen Schwung konnten sie nach dem Seitenwechsel allerdings nicht sorgen.

Zwar blieb der FCM weiterhin klar spielbestimmend, doch legte die Titz-Elf nicht weiter nach, verrannte sich immer wieder in ihren Offensivbemühungen. So zog der Drittligist zwar souverän, aber ohne großen Glanz ins Landespokal-Achtelfinale ein. Dort wartet bereits der Verbandsliga-Vertreter Haldensleber SC.

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