Der 1. FC Magdeburg ist am Sonntag zu Hause vor 15.053 Zuschauern gegen den FSV Zwickau nicht über ein 1:1 (1:1) hinausgekommen.

Magdeburg l Nach der Partie standen die Torhüter beider Mannschaften im Fokus. Allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Während Zwickaus Schlussmann Johannes Brinkies durch herausragende Paraden dem FSV besonders in der zweiten Halbzeit das Unentschieden rettete, haderte Leopold Zingerle mit seinem Fehler vor dem 0:1. Nach rund einer halben Stunde wollte er den Ball an der Strafraumgrenze mit dem Kopf klären. Der Ball landete aber bei Marcel Bär, dessen Kopfball über Zingerle ins Magdeburger Tor segelte. „Unter dem Strich können wir nicht ganz zufrieden sein – sowohl mit dem Spiel als auch mit dem Punkt“, sagte FCM-Coach Jens Härtel.

Der Coach brachte Richard Weil für den gelbgesperrten Felix Schiller von Beginn an. Der Neuzugang übernahm sogar die zentrale Position in der Dreier-Abwehrkette, Nico Hammann rückte nach links. In der Offensive durfte Manuel Farrona Pulido für den vor einer Woche zu den Würzburger Kickers gewechselten Sebastian Ernst ran.

Nach einer guten Anfangsphase hatte der FCM in der fünften Minute die Riesenchance zur Führung durch Christian Beck, dessen Ball gegen die Latte sprang. Kath scheiterte im Nachsetzen an Brinkies.

Die Partie war zwischenzeitlich zerfahren, das 1:0 spielte Zwickau zusätzlich in die Karten. Kurz vor der Halbzeit war es Kath, der entscheidenden Anteil am 1:1 hatte. Im Strafraum wurde er von Robert Koch am Bein getroffen und ging zu Boden. Schiedsrichter Oliver Lossius zeigte zu Recht auf den Punkt. Hammann verwandelte den Strafstoß zum 1:1.

Nach der Pause fanden die Platzherren deutlich besser ins Spiel. Nach einer Ecke von Hammann wurde der Kopfball von Jan Löhmannsröben gerade noch von Zwickaus Patrick Göbel auf der Linie geklärt (57.). Becks Kopfball aus zwei Metern wurde von Brinkies entschärft (64.). Der FSV war nur einmal gefährlich, das Kopfballtor von Ronny König wurde aber wegen einer Abseitsstellung abgepfiffen (54.). Kurz vor Schluss war es erneut Zwickaus Brinkies, der einen 40-Meter-Freistoß von Hammann zur Ecke lenkte (85.) und eine Minute später einen Schlenzer von Kath klärte. „Ich wollte eigentlich schon zum Jubeln abdrehen“, sagte Kath zu dieser Szene. „Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre mehr drin gewesen.“

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