Zumindest über Nacht steht der 1. FC Magdeburg auf Platz 1 der Dritten Liga. Der FCM siegte beim VfL Osnabrück 2:0 (2:0):

Osnabrück l Der 1. FC Magdeburg feiert den vierten Sieg in Folge, dabei blieb das Team jeweils ohne Gegentreffer. Der FCM hat vorerst die Tabellenführung in der 3. Liga übernommen. Das Team von Trainer Jens Härtel setzte sich am Freitagabend vor 9547 Zuschauern mit 2:0 (2:0) beim VfL Osnabrück durch. Björn Rother und Philip Türpitz trafen für den FCM.

FCM-Trainer Jens Härtel vertraute der gleichen Anfangself wie zuletzt beim 2:0 gegen Jena. Kapitän Marius Sowislo saß somit erneut auf der Bank, Florian Pick, Michel Niemeyer, Charles Elie Laprevotte, André Hainault, Mario Seidel sowie der verletzte Felix Schiller waren nicht im Kader.
020n Autorenzeile: Osnabrück begann im ersten Spiel unter Interimstrainer Daniel Thioune offensiv. Emmanuel Iyoha hatte eine gute Gelegenheit, als er auf der rechten Seite aus sechs Metern vorbeischoss (4.).

Osnabrück begann im ersten Spiel unter Interimstrainer Daniel Thioune offensiv. Emmanuel Iyoha hatte eine gute Gelegenheit, als er auf der rechten Seite aus sechs Metern vorbeischoss (4.). Der FCM war das erste Mal in der neunten Minute gefährlich: Björn Rother schickte Torjäger Philip Türpitz, dessen Schuss aber knapp über die Latte strich. Fünf Minuten später bejubelten die rund 1300 mitgereisten Magdeburger Fans den Führungstreffer des FCM. Nach einem langen Freistoß von Christopher Handke verlängerte Tobias Schwede mit dem Kopf zu Rother, der VfL-Torhüter Marius Gersbeck keine Chance ließ und sein erstes Liga-Tor für den Club erzielte.

Die Gäste blieben souverän und ließen sich von der hitzigen Stimmung im Stadion an der Bremer Brücke nicht beeindrucken. Nach einer Handke-Flanke spielte Iyoha den Ball im Strafraum mit der Hand. Schiedsrichter Martin Petersen zeigte sofort auf den Punkt und Türpitz verwandelte den Elfmeter zum 2:0 aus Magdeburger Sicht (22.). Mit dem zweiten Treffer nahm der FCM dem Gegner endgültig die Anfangseuphorie.

FCM-Trainer Härtel stellt auf 4-3-3 um

Härtel stellte jetzt auf ein 4-3-3 mit Nils Butzen, Steffen Schäfer, Handke und Nico Hammann in der Viererkette um. Im defensiven Mittelfeld liefen Abwehrchef Richard Weil, Dennis Erdmann und Rother die Osnabrücker früh an.

Zur zweiten Halbzeit kam Felix Lohkemper für den verletzten Schwede (Schulter). Osnabrück übernahm nach der Pause das Kommando, ohne allerdings zwingend zu sein. Der FCM setzte dagegen auf Konter sowie die Schnelligkeit von Türpitz und Lohkemper. Sowislo, der in der 67. Minute für Rother kam, sollte durch seine Routine mithelfen, den Vorsprung zu sichern. In der 71. Minute ließ sich der Club aber auch mal wieder im VfL-Strafraum sehen, als Türpitz auf Lohkemper flankte, dessen Kopfball aber sein Ziel verpasste.

Den Gastgebern war mit fortlaufender Spielzeit die Ratlosigkeit und der Frust deutlich anzumerken. Gegen die gut gestaffelte FCM-Defensive schaffte es der VfL nur selten, sich entscheidend in Szene zu setzen. Magdeburg spielte die Schlussphase souverän herunter. Für ein Highlight sorgte drei Minuten vor dem Abpfiff noch mal der wie so oft hart arbeitende Christian Beck, der von der rechten Seite sehenswert abzog, dessen Schuss aber knapp am langen Pfosten vorbeiging.

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